Auch in „Die Erweiterung“ dreht sich alles um die Europäische Union und ihr Innenleben, das haben die beiden Romane einmal ebenso miteinander wie die Tatsache, dass sie mich sehr gut unterhalten haben. Im aktuellen Werk steht Albanien im Hintergrund, das fiktive Staatsoberhaupt scheint nicht nur Ähnlichkeiten mit dem realen zu haben. Es sind herrlich skurrile, aber wohl sehr realistische Szenerien, die Menasse entwickelt und zu einer lesenswerten Geschichte form. „Die Erweiterung“ hat mir fast noch eine Spur mehr gefallen als „Die Hauptstadt“, dies kann ein klein wenig aber auch daran liegen, dass ich das aktuelle Werk (erschienen übrigens anno 2022 bei Suhrkamp und nun längst als Taschenbuch erhältlich) im langen Oktober-Urlaub auf Kreta genießen durfte!
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