Mittwoch, 10. Juni 2026

Der Gott des Waldes

Ein Weihnachtsgeschenk, auf dessen Lektüre ich sehr gespannt war, ist dieser Roman der US-Autorin Liz Moore gewesen. Er stand ohnehin auf meiner "Wunschliste" und nun war es soweit und durfte ich im Mai die Lektüre des fast 600 Seiten starken Thrillers genießen!




"Der Gott des Waldes" - im Original 2024 als "The God of the Woods" erschienen - ist ein Ereignis, Ex-Präsident Obama hat ihn nicht umsonst empfohlen und auch die Einschätzung des großen Stephen King, die am Buchdeckel zu lesen ist ("Von Anfang an ist es schwer, diesen langen Roman aus der Hand zu legen - ab Seite 200 ist es unmöglich"), ist nachvollziehbar.

Eine grandios konstruierte Story rund um einen Ferienlagerplatz mit Handlungssträngen in den 1960-er- und 1970-er-Jahren und überraschenden Wendungen en masse! Mich hat das Buch wirklich begeistert, von der 1983 in Boston geborenen Autorin liegen in deutscher Sprache zwei weitere Werke auf, schon länger der Vorgängerroman "Long Bright River" von 2020 und "Der andere Arthur" (auf Deutsch erst heuer veröffentlicht, im Original mit dem Titel "Heft" bereits anno 2012! Zwei weitere Romane harren noch der Übersetzung, zumindest "Long Bright River" möchte ich mir in Zukunft auch gönnen!

Mehr zu "Der Gott des Waldes" u.a. hier:
NDR
SWR
Blog buch-haltung

Samstag, 6. Juni 2026

Zu Gast im podcast "Wertgespräche"

Die ehemalige und langjährige ORF-Mitarbeiterin und erfahrene Radio- und TV-Moderatorin Daniela Soykan hat vor einiger Zeit einen interessanten Podcast namens "Wertgespräche" gestartet. Netterweise lud mich die nun u.a. als Lektorin an österreichischen Fachhochschulen tätige Kommunikationsexpertin im Mai als Gast für ihre 28. Folge ein.

Wer 64 Minuten Zeit bei dementsprechenden Interesse hat, kann die Folge bei Apple-Podcasts und spotify hören, eingebettet ist das sehr angenehme Gespräch auch hier in diesem Beitrag. 









Samstag, 23. Mai 2026

Ohne Kalaschnikow schlaf ich schlecht

Nach der Lektüre des Vorabdruckes eines Kapitels des Reiseromans "Ohne Kalaschnikow schlaf ich schlecht" habe ich mich richtig auf dieses Werk von Lukas Matzinger, seines Zeichens Edelfeder der Wiener Stadtzeitung "FALTER" und dort Verfasser wunderbar zu lesender Artikel (vor einem knappen Jahrzehnt einmal eine Coverstory mit einem Portrait des damaligen "Fußballgottes" Steffen Hofmann; damals lernte ich den Steirer mit dem kleine Makel "Sturm-Fan" auch kennen und schätzen), gefreut.




Zu meiner Überraschung war das mit 300 Seiten viel zu kurz gehaltene Werk nicht als Geschenk anlässlich meines vergangenen Wiegefestes auffindbar, daher erwarb ich es umgehend bei der nächsten Möglichkeit im neuen Lebensjahr. Das Buch, verfeinert mit tollen Fotos von Matzinger´s Lebens- und Reisebegleiterin, der Oberösterreicherin Olivia Wimmer, zog mich von der ersten Zeile in seinen Bann. 

Der Autor ist mit einer grandiosen Fabulierkunst gesegnet und bietet der Leserschaft herrliche Einblicke in die fast einjährige Autoreise (mit einem mehr als 40 Jahre alten "T3"-VW-Bus) über rund 35.000 Kilometer. Einmal China und zurück, an irren Erlebnisse und interessanten Geschichten darf man eintauchen. 

Eine absolute Leseempfehlung, meine Freude an der Lektüre konnte mir die Tatsache, dass ich die letzten rund 50 Seiten auf der Rückfahrt von einer bitteren Rapid-Niederlage beim SK Sturm aus Graz nach Wien auf einer der Rückbänke eines VW-Busses viel modernerer Prägung verschlungen habe, nur wenig vermiesen. Lesenswert in "Ohne Kalaschnikow schlaf ich schlecht" ist ohnehin alles, sogar die Schilderung, wie der Autor bei rudimentärer Internetverbindung irgendwo im Nirgendwo den Meistertitel seiner "Schworzn" im Frühjahr 2024 mitverfolgte.

Mehr zum Roman u.a. hier:
FM 4
FALTER
Falter-podcast