Ein Jahr pausierte die Serie rund um den Athener Polizisten Kostas Charitos, nun verhilft ihm sein Schöpfer Petros Markaris (seit letztem 1. Jänner 89 Jahre jung!) zu seinem 16. Fall. Das Original ist anno 2024 erschienen, in deutscher Sprache kam "Zorn der Verlierer" traditionell im Sommer im Schweizer Verlag Diogenes auf den Markt.
Auf deutlich unter 300 Seiten löst der Serienheld, ehemals Hautpkommissar bei der Polizeidirektion Attika und nun bereits Leitender Kriminaldirektor und somit Polizeichef von Athen (die Premiere hatte er bei "Aufstand der Frauen") mit seiner Nachfolgerin Antigoni Ferleki eine knifflige Mordserie im Mileu der Universitäten. Wie gewohnt mit viel famililären Geschichten und gastronomischen Seitenblicken (dieses Mal ganz besonders im Mittelpunkt das Tzatziki) und vielen liebgewonnen weiteren Protagonisten. Ebenso wie gewohnt sehr kurzweilig zum Lesen, für mich Markaris Nummer 4 in Serie, den ich in der Heimat des Autors lesen konnte. Nach dreimal auf Kreta dieses Mal an einem einzigen Tag auf der wunderbaren Dodekanes-Insel Symi. Möge mein quasi Namensvetter noch die ein oder andere Geschichte und um Kostas, Adriani, Lambros & Co erdenken und niederschreiben.
Viel mehr zu "Zorn der Verlierer" findet man im Blog literaturkritik.de!



