Freitag, 6. März 2026

Zu Gast im Videopodcast

Ende letzten Jahres erreichte mich eine freundliche Anfrage von einem mir bis dahin unbekannten Podcast-Host, ob ich denn für ein Gespräch rund um meine Tätigkeit beim SK Rapid zur Verfügung stehen würde. 

Das macht man gerne und nachdem wir im Jänner den ursprünglich geplanten Termin verschieben mussten, trafen wir uns in der dritten Februar Woche bei uns in Hütteldorf in der Loge des Vereins. Ein nettes Gespräch, auch wenn mein Kopf aufgrund des wenige Tage vorher ausgetragenen Wiener Derbys samt negativer Begleiterscheinungen nicht wirklich hundertprozentig frei war........

Zu sehen auf dem YouTube-Kanal von UMPanMedia, ich danke Host Christian Leitner für die Einladung und den angenehmen Termin! 







Freitag, 27. Februar 2026

Content

Nach "Salonfähig" mein zweiter Roman des jungen (Jahrgang 1994) österreichischen Autors Elias Hirschl. "Content" ist ein recht schmales Buch, das der hochgelobte Schriftsteller während seiner Zeit als Stadtschreiber von Dortmund verfasst hat. Der "Pott", allerdings nicht in der Gegenwart, sondern in der (wohl nicht allzu fernen) Zukunft.

Hirschl nimmt mich als Leser nicht ganz so mit wie beim Vorgängerwerk "Salonfähig", trotz nur knapp 220 Seiten hat der Roman auch leichte Längen. Aber: Er ist allemal lesenswert, der Autor dokumentiert die derzeitige (fast) völlig sinnentleerte Version des Internets, die Gefahren einer von jeglicher sozialer Kompetenz & Intelligenz eingesetzten KI, den Wahnsinn der ausbeuterischen Lieferservices und vieles mehr.

Mit "Schleifen" erschien erst vor einem Monat der nächste Roman von Elias Hirschl, dieser ist mit über 400 Seiten deutlich umfangreicher ist, aber eher durchwachsene Kritiken erntete. Na, schaun mer mal! 

Mehr zu "Content" hier: 
taz
DER STANDARD
SWR
FM 4

Sonntag, 22. Februar 2026

Märzgefallene

Und weiter geht es mit meiner Nachlesung der wunderbaren historischen Krimi-Reihe um Gereon Rath im Berlin der Jahre 1929 bis 1938. Mit Teil 5 entführt Autor Volker Kutscher die Leserschaft ins Jahr 1933, die Vorgeschichte zu einer aufzuklärenden Mordserie liegt noch weiter zurück, im März 1917 während des Ersten Weltkriegs - somit ist auch der Titel "Märzgefallene" zu erklären.


Auf etwas mehr als 600 Seiten ist nicht nur Spannung garantiert, wie schon in den Vorgängerromanen wird auch auf einschneidende historische Ereignisse eingegangen beziehungsweise werden die bestens in die Geschichte eingebettet. Der Aufstieg des nationalsozialistischen Regimes mit Ausschaltung ihr nicht genehmer Politiker und Beamter, die Hatz auf jüdische Mitbürger, der Brand des Reichtags und zum Ende des Romans auch die Bücherverbrennung, bei der Werke von u.a. Erich Kästner oder Erich Maria Remarque in Flammenmeeren vernichtet wurden. 

Nebenbei spinnt der Autor die private (Liebes)Geschichte seines Titelhelden mit Charlotte "Charly" Ritter weiter, diese wird im Finish des wieder sehr gelungenen Werkes nun Charlotte Rath, einen Ziehsohn hat das Paar da übrigens auch schon längst. Ich freue mich auf Teil 6, der schon im immens hohen "Stapel der ungelesenen Bücher" auf seine Lektüre wartet und im Jahr 1934 die Geschichte weitererzählen wird.

Mehr zu "Märzgefallene":  Blog Kaffeehaussitzer - Blog booknerds

Teil 1 - 4: Der nasse Fisch - Der stumme Tod - Goldstein - Die Akte Vaterland