Freitag, 18. Oktober 2019

Rapid Inside in der Rapidviertelstunde

In der von mir mit konzipierten TV-Sendung RAPIDVIERTELSTUNDE, die nunmehr bereits in mehr als 200 Folgen jeweils Freitag im Wiener Stadtfernsehen W24 ausgestrahlt wird, läuft seit der vorletzten Ausgabe eine neue Serie. Unter dem Titel "Rapid Inside" versuchen wir den grün-weißen Anhängern die Arbeit auf unserer Geschäftsstelle etwas näher zu bringen und stellen die einzelnen Direktionen aus dem wirtschaftlichen Bereich vor. Den Anfang machten meine engagierten KollegInnen aus Sponsoring/Marketing, am 18. Oktober waren mein Team und ich aus der Direktion Kommunikation, Medien & PR dran.



Rund drei bis fünf Minuten dauert ein Beitrag in der TV-Sendung, dazu gibt es jeweils eine "Extended Version", die dann auf der grün-weißen Videoplattform via Rapid TV zu sehen ist.

Hier die beiden Clips, in denen ich dem werten Kollegen und Moderator der Sendung, Andy Marek, Rede und Antwort stehen durfte, immerhin mit einer Vorbereitungszeit von einer Minute ;-)




Donnerstag, 17. Oktober 2019

Die Henkerin

Zu meinem 30. Geburtstag, also vor Äonen, bekam ich von meinem langjährigen Schul-Sitznachbarn Klaus den wunderbaren und sehr politischen Kriminalroman "Sternstunde der Mörder" von Pavel Kohout geschenkt. Ich kannte den Autor vorher nicht, habe das Buch aber (ein, zwei Jahre später) verschlungen und war sehr begeistert. Irgendwie kam mir Kohout, der einer der Wortführer in seiner Heimat beim "Prager Frühling" war und Ende der 1970er-Jahre ausgebürgert wurde und nach Wien emigrierte, nicht mehr unter. Bis mir vor ein paar Wochen eine liebe Freundin ein abgegriffenes Taschenbuch mit den Worten "Das musst Du lesen" in die Hand drückte.



Es war der in den 1970er-Jahren erschienene Roman "Die Henkerin" von einem gewissen Pavel Kohout. Das Buch ist in deutscher Sprache leider (derzeit) nicht mehr in gedruckter Form erhätlich, lediglich für den Kindle, dem ich mich aber nach wie vor verweigere. "Die Henkerin" ist ein einprägsames Buch, einerseits satirisch, andererseits wegen seines Zynismus, der Perversionen in Hinblick auf Gewalt/Folter/Hinrichtungen schwer erträglich, im Mittelpunkt steht eine Schule für Henker, in der auch erstmals eine Frau, in dem Fall ein noch junges Mädchen, das so einen Beruf mit "Matura" erlernen soll, steht. Aber ein wirklich lesenswertes Werk, das beim Erscheinen auch als Protest gegen die vielen willkürlich verhängten Gerichtsurteile in der Heimat des Autors galt. Ab Seite 60 habe ich die insgesamt rund 400 sehr klein gedruckten Seiten in meiner persönlichen Verlängerung des Sommers in eineinhalb Strand-Tagen auf Kreta lesen dürfen.

Pavel Kohout, der auch heute noch teilweise in Wien lebt und im Juli 2018 seinen 90. Geburtstag beging, hat eine eigene Homepage, über "Die Henkerin" ist hier zu lesen!

Samstag, 28. September 2019

Vom Ende der Einsamkeit

Vor zehn Jahren habe ich die ersten beiden Romane des damals noch blutjungen deutschen Autors Benedict Wells gelesen und war von diesen ("Spinner" und "Becks letzter Sommer") sehr angetan, detto zwei Jahre später von Nummer 3, "Fast genial".



2016 erschien dann - der Münchner Schriftsteller nun "schon" 32 Jahre alt - sein viertes Werk mit dem Titel "Vom Ende der Einsamkeit". Wie die Vorgänger im Schweizer Diogenes Verlag erschienen und zudem fast noch besser als die ersten drei Romane. Auf rund 350 Seiten führt uns der Autor durch eine wunderschöne, wenn auch traurige Geschichte, die sich über einige Jahrzehnte erstreckt und drei Geschwister, die ihre Eltern bereits sehr jung verloren haben, im Mittelpunkt hat. Ein feines Buch! Ich schließe mich Denis Scheck von der ARD-Literatur-Sendung "Druckfrisch" an: "Benedict Wells ist ein Hammer-Familienroman gelungen"

Rezensionen gibt es u.a. hier:
Süddeutsche Zeitung
SWR