Freitag, 31. Mai 2019

Boyle-Klassiker in Neuübersetzung

Der Roman "Grün ist die Hoffnung" (im Original 1984 als "Budding Prospects") machte mich Mitte der 1990er-Jahre so wie "Wassermusik" zum absoluten Fan des US-amerikanischen Autors T. Coraghessan Boyle.



Vor wenigen Jahren erschien eine neue Übersetzung, die Dirk van Gunsteren (der Düsseldorfer hat viele weitere Roman von Boyle, aber auch von John Irving, Jonathan Safran Foer, Philip Roth, etc. ins Deutsche übersetzt) vornahm. Auch ein Vierteljahrhundert später hat mich die Story um ein völlig missglücktes Sommercamp einiger skurriler Chaoten, die in den kalifornischen Bergen Hanf anpflanzen wollen, bestens unterhalten. Die große Begeisterung - die mir anno 1995 bei der Lektüre innewohnte - blieb zwar aus, das mag aber auch damit zu tun haben, dass ich den Roman über mehrere Wochen hinweg gelesen hatte und nicht wie damals in der schönen und stressfreien Zeit als Student.


Sonntag, 26. Mai 2019

Bilderbuch in Schönbrunn

Fast exakt zwei Jahre nach meiner privaten Bilderbuch-Premiere in der Arena gab die oberösterreichische Band gleich zwei Auftritte vor der beeindruckenden Kulisse des Schloß Schönbrunn!

Am Tag 2 (Samstag, 25. Mai 2019) erhielt ich überraschend zwei "Golden-Circle"-Tickets und raste quasi direkt aus Hütteldorf (von einem Match, das ich schnell vergessen will) nach Schönbrunn und kam exakt fünf Minuten vor Konzertbeginn an. Ein feines Konzert vor über 10.000 Besuchern, einige echte Stimmungsmacher auf der Setlist, wobei mir nach wie vor nicht alle Songs richtig gut ins Ohr gehen. Dafür eine sehr beeindruckende Bühne samt Lichtshow und auch daher war es ein Konzertbesuch, für den ich auch gezahlt hätte.

Auf der Heimfahrt mit der VESPA folgte auch noch eine private Premiere, erstmals Alkoholkontrolle in Wien, meinen Führerschein habe ich nach wie vor!







Mittwoch, 22. Mai 2019

Bad Religion Open Air 2019

Im Sommer 2017 sah ich die Punk-Ikonen von Bad Religion erstmals seit über zwei Jahrzehnten wieder einmal live. Damals in der großen Halle der Arena bei fast tropischen Außentemperaturen, heuer, am 21. Mai, war es sehr kühl, folglich folgte ein Auftritt vor ausverkauftem Haus am wunderbaren Open Air-Gelände der legendären Konzert-Location.

Es hat sich wieder ausgezahlt, wenn Bad Religion spielt, weiß man was man bekommt und das ist gut so! Mit "Them and Us" ging es los, es folgte "Chaos from within" vom brandneuen Album und als dritter Song schon mit "Generator" ein absoluter Klassiker. Fast 40 Nummern hämmerte die Truppe herunter, darunter einige meiner All-Time-Favorits wie "American Jesus", "Change of Ideas", "21st century digital boy", "Punk Rock Song", "No control" und viele mehr.

Wunderbare Stimmung und statt "Zugabe" hörte man viele "Ibiza"-Rufe, was durchaus ein Lächeln auf mein und andere Gesichter zauberte ;-) - Gerne auf eine Wiederholung anno 2020!