Samstag, 22. Juli 2017

Touch - Dein Leben gehört mir

Ein freundliches Geschenk (zum wiederholten Male) des belesensten Sky-Austria-Kommentators, über das ich mich wie immer sehr gefreut habe. Dieses Mal ein "Mystery Thriller" von der mir völlig unbekannten Autorin Claire North. Diese ist, wie mir der Klappentext lehrt, anno 1986 geboren und heißt eigentlich Catherine Webb, die bereits einige Veröffentlichungen hinter sich hat und mit 14 Jahren entdeckt wurde.



Unter dem Pseudonym Claire North brachte die Britin bereits 2014 einen Roman heraus, "Touch - Dein Leben gehört mir" ist der Nachfolger aus 2016. Ein Page-Turner mit einem Körperwandler, genauer einem körperlosen Wesen namens Kepler, der seinen Geist durch Berührung transferiert, als Hauptprotagonist. Hört sich bescheuert an, ist es auch, aber bereitet trotzdem ein schönes Lesevergnügen. Vor allem, wenn man den rund 500 Seiten starken Thriller im Urlaub unter griechischer Sonne genießen darf. Und trotz des abgedrehten Plots ein durchaus intelligentes Werk der jungen Autorin. Den Vorgänger "Die vielen Leben des Harry August", eine Zeitreise-Geschichte, werde ich mir wohl irgendwann ebenso gönnen wie den Ende Oktober erscheinenden Nachfolge-Roman, "Der Tag, an dem Hope verschwand".


Samstag, 15. Juli 2017

Bad Religion live in der Arena

Ein Triathlon war das quasi, drei Konzerte in acht Tagen, nach Ernst Molden plus Der Nino aus Wien sowie Guns N´ Roses stand am vergangenen Donnerstag Bad Religion am Plan. Manchmal schaffe ich so viele Konzertbesuche in acht Monaten nicht....



Eigentlich ging ich von einem Open Air in der Arena aus, doch die Urgesteine des Punk Rock spielten "nur" in der großen Halle. Aber sie waren die weit besseren älteren Herren bei einem Live-Auftritt in dieser Woche. Wiewohl ähnlich alt, hat man das Gefühl, dass sie gerne auftreten und im Gegensatz zu Axl Rose auch mit dem Publikum interagieren. Vom Preisunterschied beim Eintritt sowieso nicht zu reden. Auf alle Fälle durfte ich ein echtes "Best Of" einer Band, die ich gerade zu Beginn meiner Studentenzeit rauf und runter hörte und wohl über 20 Jahre nicht live sah, genießen. Schon der Opener, "American Jesus", gehört zu meinen Favoriten und daher ging das Konzert ohne Aufwärmphase los. Bei gefühlten 40 Grad und 100 Prozent Luftfeuchtigkeit tat auch der relativ hohe Altersschnitt der Zuschauer der Stimmung keinen Abbruch. Dazu ein feines Platzerl ganz hinten im ersten Stock ergattert, eigentlich perfekt. Mir ging bei den knapp 30 gespielten Songs eigentlich kein Klassiker ab, besonders schön rockte es (nicht nur in mir) bei "Generator", "This is just a Punk Rock Song", "21st century Digital Boy", "Atomic Garden", "No Control", "Come join us" und "Los Angeles is burning". Als ich noch am überlegen war, was denn außer "Fuck Armaggedon ... This is Hell" überhaupt noch als Zugabe in Frage kommen könnte, setzten die älteren Herren mit "The Handshake" und "Infected" dem schönen Live-Erlebnis noch die Krone auf. Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr, in dem laut Ankündigung auch eine neues Album erscheinen soll!