Der neue Roman erschien im Oktober letzten Jahres und bekam eine umfangreiche und positive mediale Resonanz. Mir lief die Autorin ein Monat später zufällig in meinem Stammlokal, wo sie früher auch öfter anzutreffen war, über den Weg und freundlicherweise hatte sie nicht nur ein Exemplar des Buches dabei, sondern schenkte es mir mit einer reizenden Widmung. Daher bin ich natürlich alles andere als objektiv, da ich mich darüber wirklich sehr gefreut habe. Fixer Vorsatz war, das Werk in Ruhe in den "Weihnachtsferien" zu lesen, was nun auch gelang, obwohl von "Ferien" wenig Spur war und ich ab 28. Dezember beruflich richtig eingespannt war.
"Fabula Rasa" bietet auf alle Fälle wieder ein wunderbares Lesevergnügen und ist mit knapp 570 Seiten opulent, hätte aber ruhig noch länger sein dürfen. Eine schöne Zeitreise ins Wien der 1980-er und 90-er-Jahre inkludiert, ein Wiederlesen mit vielen Lieblingsplätzen meiner Studentenzeit machte die Lektüre noch kurzweiliger. Intelligente Unterhaltungsliteratur und daher wenig überraschend eine klare Lesempfehlung verbunden mit der Hoffnung, dass Roman Nummer 5 der gebürtigen Niederösterreicherin nicht allzu lange auf sich warten lässt. Für mich ist es aber ohnehin ein kleines Wunder, dass ein solcher Roman "neben" dem Aufziehen von zwei kleinen Kindern überhaupt geschrieben werden kann.
Mehr zu "Fabula rasa oder Die Königin des Grand Hotels" u.a. hier:


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen