Auch wenn die ersten zwei, drei Kritiken, die ich zu "Königin Esther" gefunden habe, nicht gerade Leseempfehlungen aussprachen, war für mich klar, dass ich auch den neuen Roman von Irving (so wie alle bisherigen) lesen werde. Kaufen musste ich ihn nicht, meine bessere Hälfte beschenkte mich netterweise zu unserem Jahrestag damit.
Und so startete ich das Werk zu Weihnachten und verschlang "Königin Esther" förmlich. Ein typischer Irving in bester Manier und dieses Mal gibt es auch ein Wiederlesen mit Dr. Wilbur Larch vom Waisenhaus Saint Cloud´s aus dem Kult-Roman "Gottes Werk und Teufels Beitrag" - erschienen im Original "The Cider House Rules" anno 1985, in deutscher Sprache dann 1988 und von mir gelesen im Jahre 1999! Das Ringen spielt ebenso eine Rolle wie meine Heimatstadt Wien, typische Irving-Ingredienzen, nur ein Bär fehlt, dafür gibt es eine Schäferhündin namens "Hard Rain", benannt nach einem bekannten Song von Bob Dylan. Besonders gefallen haben mir die Abschnitte, die im Wien (fast ausnahmslos in vierten Bezirk, aber auch das legendäre Cafe Hawelka in der City kommt vor) der Jahre 1963 und 1964 angesiedelt sind. Meinerseits eine echte Leseempfehlung und für mich der beste Roman des Altmeisters seit "Letzte Nacht in Twisted River"!
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