Boyle ist im deutschsprachigen Raum wohl noch populärer als in seiner Heimat, damit wäre zumindest die skurrile Situation erklärbar, dass "No Way Home" (so auch der deutschsprachige Titel) im Orginal erst heuer erscheint. Ich hatte das Vergnügen, am 19. November 2025 einer wunderbaren Veranstaltung im Wiener Konzerthaus beizuwohnen, dort las der deutsche Schauspieler Ben Becker grandios aus dem Buch und Boyle gab im Zwiegespräch seine interessanten Gedanken zum Besten.
"No Way Home", ein Weihnachtsgeschenk übrigens, habe kurz nach Dreikönig schließlich ich in Wien begonnen, fast 100 Seiten im Flieger nach Alicante gelesen und schlussendlich an drei Abenden im Rapid-Trainingslager an der Costa Blanca bei Benidorm finalisiert. Der Roman kommt nicht an die genialen Werke aus der "Frühzeit" des Autors heran, trotzdem haben mich die knapp 400 Seiten mehr als gut unterhalten. Eher untypisch, dass Boyle eine toxische Dreierbeziehung in den Mittelpunkt der Handlung stellt, aber dafür kommt das für ihn (und uns alle) wichtige Theme Klimawandel (großteils ist die Story in Nevada angesiedelt) nicht zu kurz, detto die gesellschaftliche Spaltung in den USA unter dem Trump-Regime.
Mehr zu "No Way Home" gibt es u.a. hier:
DER STANDARD
NDR
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