1978 ist dann schon Schluss, da beginnen wohl bereits die 80er, dazu gibt es wie für die beiden darauf folgenden Dekaden eigene Veröffentlichungen des Journalisten und Autors. "Das entfesselte Jahrzehnt" ist auf alle Fälle höchst interessant und auch für einen in diesem Zeitraum geborenen Lesesr wie mich eine kleine Zeitreise, die wirklich unterhaltsam und auch lehrreich ist. Populärkultur ist nicht das einzige Thema, auch Politik und gesellschaftliche Entwicklungen werden ausreichend beleuchtet. Eine Konstante im weit mehr als 400 Seiten umfangreichen Buch ist der von mir seit Jugendtagen verehrte David Bowie, der dieses Jahrzehnt offensichtlich auch aus Sicht des Autors, der als Musik- und Kulturjournalist bekannt ist, ganz maßgeblich geprägt hat. Reine Heldenverehrung für den Schöpfer von "Heroes" ist es freilich nicht, auch seine wohl durch zu viel Drogenkonsum fehlgeleitete kurze Phase mit Anbiederung an Faschisten findet Platz. Erschienen ist "Das entfesselte Jahrzehnt" ursprünglich 2019 bei Rowohlt, bislang gibt es meines Wissens keine Taschenbuchausgabe, sind aber auch die etwas mehr als 30 Euro für die Hardcover-Ausgabe (zB bei morawa.com mit etwas Wartezeit) gut investiertes Geld!
Ich freue mich auf "High Energy (Die Achtziger - das pulsiernde Jahrzehnt)", "No Limit (Die Neunziger - das Jahrzehnt der Freiheit) und vielleicht auch auf "Confusion ist next (Die Nullerjahre - das Jahrzehnt des Umbruchs)". Mal schauen, ob ich die Lektüre auch wieder auf Symi, Rhodos und/oder Kreta genießen kann wie bei diesem schönen Buch!
Mehr zu "Das entfesselte Jahrzehnt":
Ö1
DER SPIEGEL
Deutschlandfunkkultur
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