Sonntag, 29. März 2026

Allmen und Herr Weynfeldt

Weiter geht es mit der Krimi-Reihe rund um den versnobten und notorisch über seine Verhältnisse lebenden und in der Kunstszene umtriebigen Schweizer Privatermittler Johann Friedrich von Allmen, die der eidgenössische Autor Martin Suter vor 15 Jahren mit Band 1 "Allmen und die Libellen" ins Leben gerufen hat.

Mittlerweile (im Hardcover 2024 und als Taschenbuch heuer) ist der siebente Band auf den Markt und wie gewohnt bietet der 1948 geborene Autor, der nur alle vier Jahre Geburtstag feiern kann (29. Februar), routinierte und unterhaltsame Lektüre in der Welt der (vermeintlich) reichen und schönen.



Dieses Mal freundet sich Allmen, wie immer unterstützt von seinen lateinamerikanischen Helferleins Carlos & Maria, mit seinem Auftraggeber, dem Kunstsammler Adrian Weynfeldt, an und die Klärung des Falls - der Diebstahl eines Bildes von Pablo Picasso (das wahrscheinlich kein Original ist) - läuft eher nebenbei und wird schlußendlich am Ende des abermals lediglich rund 200 Seiten schlanken Kriminalromans auf nur zwei Seiten finalisiert. Wie immer bei Martin Suter hat mir die Lektüre Spaß gemacht, viel Zeit braucht man nicht einplanen, denn der Diogenes Verlag kam mit etwas größerer Schrift dazu, dass die 200 Seiten erst erreicht wurden. 

Mehr zu "Allmen und Herr Weynfeldt" u.a. hier:
Tagesanzeiger 
WAZ
Die Presse 

Mehr zu Band 1 bis 6:

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