Nachdem mit 31. August 2015 der Relaunch der neuen Homepage des SK Rapid Wien, an dem ich nicht gänzlich unbeteiligt war, erfolgreich erfolgte, wurde wenige Wochen später auch eine sehr lässige Neuerung präsentiert. Teile der Website gibt es nämlich ab sofort in Mundart, in dem Fall - no na ned - auf Wienerisch. Übersetzt und niedergeschrieben von einem echten Fachmann. Dr. Robert Sedlaczek - frei nach dem Motto "Der SK Rapid sagt Seawas" - ein Beitrag aus der TV-Serie RAPIDVIERTELSTUNDE dazu!
Donnerstag, 22. Oktober 2015
Samstag, 3. Oktober 2015
Premiere in Belarus
Jetzt war ich in den letzten eineinhalb Jahrzehnten im Rahmen meines Berufs im Fußball schon in zahlreichen Ländern der ehemaligen UdSSR und mit Ausnahme der Ukraine waren die Reisen fast immer von Erfolg gekrönt, Stichwort Russland (3:0 mit Rapid gegen Kazan, 1:0 mit Rapid gegen Lok Moskau), Georgien (3:0 mit Rapid gegen Dila Gori), Aserbaidschan (4:1 mit dem ÖFB-Team) und zudem haben mir auch die Destinationen Kasachstan, sowie das gesamte Baltikum recht gut gefallen!
Nun durfte ich ein neues Land kennenlernen, denn im Rahmen der UEFA Europa League ging es am 30. September von Wien-Schwechat nach Minsk zum Gastspiel beim FC Dinamo. Aufgrund eines fehlenden Kategorie-4-Stadions fand das Match in Baryssau (Borisov) in der Heimstätte von BATE statt, die am Tag vor unserer Ankunft in der Champions-League sensationell mit 3:2 an gleicher Stelle gegen AS Roma gewinnen konnten. Die Italiener lösten wir sozusagen auch im Teamhotel, dem "Beijing", ab. Minsk (samt Flughafen) ist übrigens eine unerwartet moderne und fast steril saubere Stadt. Das Hotel war riesig, viele andere Gäste allerdings verschlug es nicht in unser Kurzzeit-Domizil. Wen wundert´s, den das Prozedere um ein Visum zu bekommen, ist ausgesprochen kompliziert und führte auch bei unserer Reisegruppe zu manch unerwarteter Wartezeit, sowohl bei Ein- und auch Ausreise. Bei Letzterer war überhaupt die Liste einer ganzen Gruppe, ausgerechnet jener, die die Medienreise gebucht hatte, verschollen, aber löste sich schließlich alles in Wohlgefallen auf.
Wie auch das sportliche Geschehen. In der recht schönen Borisov-Arena (Fassungsvermögen rund 15.000 Zuschauer) gewann Rapid mit 1:0 und konnte so den erst zweiten Auswärtssieg in einer europäischen Gruppenphase einfahren. Das Tor von Kapitän und Veteran Steffen Hofmann darf man getrost in die Kategorie "Traumhaft" einordnen. Organisatorisch lief alles top, erfreulich auch, dass ich eine "alte" Kollegin vom weißrussischen Verband wieder traf, was die Zusammenarbeit naturgemäß noch einmal erleichterte. Gewöhnungsbedürftig hingegen, dass rund um die Partie, die erst um 22.05 Uhr Ortszeit begann, auf einem benachbarten Militärgelände geübt und sehr scharf geschossen wurde. Die Panzer dürften im Einsatz gewesen sein, eine Geräuschkulisse, die bei mir eine Gänsehaut der unerwünschten Art verursachte......
Nun durfte ich ein neues Land kennenlernen, denn im Rahmen der UEFA Europa League ging es am 30. September von Wien-Schwechat nach Minsk zum Gastspiel beim FC Dinamo. Aufgrund eines fehlenden Kategorie-4-Stadions fand das Match in Baryssau (Borisov) in der Heimstätte von BATE statt, die am Tag vor unserer Ankunft in der Champions-League sensationell mit 3:2 an gleicher Stelle gegen AS Roma gewinnen konnten. Die Italiener lösten wir sozusagen auch im Teamhotel, dem "Beijing", ab. Minsk (samt Flughafen) ist übrigens eine unerwartet moderne und fast steril saubere Stadt. Das Hotel war riesig, viele andere Gäste allerdings verschlug es nicht in unser Kurzzeit-Domizil. Wen wundert´s, den das Prozedere um ein Visum zu bekommen, ist ausgesprochen kompliziert und führte auch bei unserer Reisegruppe zu manch unerwarteter Wartezeit, sowohl bei Ein- und auch Ausreise. Bei Letzterer war überhaupt die Liste einer ganzen Gruppe, ausgerechnet jener, die die Medienreise gebucht hatte, verschollen, aber löste sich schließlich alles in Wohlgefallen auf.
Wie auch das sportliche Geschehen. In der recht schönen Borisov-Arena (Fassungsvermögen rund 15.000 Zuschauer) gewann Rapid mit 1:0 und konnte so den erst zweiten Auswärtssieg in einer europäischen Gruppenphase einfahren. Das Tor von Kapitän und Veteran Steffen Hofmann darf man getrost in die Kategorie "Traumhaft" einordnen. Organisatorisch lief alles top, erfreulich auch, dass ich eine "alte" Kollegin vom weißrussischen Verband wieder traf, was die Zusammenarbeit naturgemäß noch einmal erleichterte. Gewöhnungsbedürftig hingegen, dass rund um die Partie, die erst um 22.05 Uhr Ortszeit begann, auf einem benachbarten Militärgelände geübt und sehr scharf geschossen wurde. Die Panzer dürften im Einsatz gewesen sein, eine Geräuschkulisse, die bei mir eine Gänsehaut der unerwünschten Art verursachte......
Sonntag, 20. September 2015
Das größere Wunder
Der Roman war (und ist) ein Bestseller und das nicht nur in Österreich und völlig zurecht! "Das größere Wunder" von Thomas Glavinic zählt zu jenen Büchern, die mich wirklich beeindrucken. Wer dieses Buch nicht gelesen hat, hat definitiv viel versäumt!
Beeindruckend sowohl die Schilderung des Aufstiegs der Hauptfigur Jonas zum Gipfel des Mount Everest , sowie jene der Lebensgeschichte desselben. Auch feiner Humor, der mich manchmal an den großen John Irving in seinen Glanzzeiten erinnerte, kommt nicht zu kurz.
Der Autor selbst bezeichnet "Das größere Wunder" als Liebesroman, als Buch über Freiheit und Ängste und der Hanser Verlag hat ein interessantes Video mit Glavinic zum Thema online gestellt:
Damit ist auch der letzte Nachtrag zu diesjährigen September-Urlaubslektüre erledigt, leider ist der berufliche Alltag seit der Rückkehr vor knapp zwei Wochen schon wieder so bestimmend, dass das Lesen (derzeit "Makarionissi oder Die Insel der Seligen" von Vea Kaiser) viel zu kurz kommt! Auf alle Fälle freue ich mich, dass ich noch zwei Romane von Thomas Glavinic nicht gelesen habe ("Lisa" und "Das Leben der Wünsche") und schon in wenigen Monaten die Veröffentlichung eines neuen Werkes möglich sein soll.
Besonders gefreut habe ich mich auch über die Widmung des Autors, die allerdings mit der überschwänglichen Bewertung des Romans ebenso wenig zu tun hat wie unsere persönliche Freundschaft. Sein zweiter Roman "Herr Susi" war zum Beispiel grottenschlecht und wird in der Bibliographie auf der offiziellen Homepage von Glavinic wohl nicht umsonst "verschwiegen" ;-). Die restlichen Romane haben mir allerdings allesamt gut bis sehr gut gefallen!
Echte Rezensionen gibt es zum Beispiel bei:
| Die zwei letzten Urlaubstage auf Kreta wurden durch diesen grandiosen Roman noch schöner |
Beeindruckend sowohl die Schilderung des Aufstiegs der Hauptfigur Jonas zum Gipfel des Mount Everest , sowie jene der Lebensgeschichte desselben. Auch feiner Humor, der mich manchmal an den großen John Irving in seinen Glanzzeiten erinnerte, kommt nicht zu kurz.
Der Autor selbst bezeichnet "Das größere Wunder" als Liebesroman, als Buch über Freiheit und Ängste und der Hanser Verlag hat ein interessantes Video mit Glavinic zum Thema online gestellt:
Damit ist auch der letzte Nachtrag zu diesjährigen September-Urlaubslektüre erledigt, leider ist der berufliche Alltag seit der Rückkehr vor knapp zwei Wochen schon wieder so bestimmend, dass das Lesen (derzeit "Makarionissi oder Die Insel der Seligen" von Vea Kaiser) viel zu kurz kommt! Auf alle Fälle freue ich mich, dass ich noch zwei Romane von Thomas Glavinic nicht gelesen habe ("Lisa" und "Das Leben der Wünsche") und schon in wenigen Monaten die Veröffentlichung eines neuen Werkes möglich sein soll.
Besonders gefreut habe ich mich auch über die Widmung des Autors, die allerdings mit der überschwänglichen Bewertung des Romans ebenso wenig zu tun hat wie unsere persönliche Freundschaft. Sein zweiter Roman "Herr Susi" war zum Beispiel grottenschlecht und wird in der Bibliographie auf der offiziellen Homepage von Glavinic wohl nicht umsonst "verschwiegen" ;-). Die restlichen Romane haben mir allerdings allesamt gut bis sehr gut gefallen!
| Eine solche Widmung freut besonders! |
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