Roman 4 der "Alle Toten fliegen hoch"-Reihe des Burgschauspielers Joachim Meyerhoff mit dem schönen Titel "Die Zweisamkeit der Einzelgänger". Es wird wohl der letzte Teil dieses autobiographischen Zyklus sein, darauf deutet auch der Schlusssatz auf der letzten von 416 Seiten hin, der eben lautet: "Alle Toten fliegen hoch!"
Es ist abermals ein kurzweiliges und gelungenes Buch geworden, wiewohl zumindest ich etwas brauchte, mich hineinzufinden. Dieses Mal keine Verabschiedung von verstorbenen Familienmitglieder (in Band 1 der Vater, in Band 2 ein Bruder und in Band 3 die verschrobenen Großeltern), wobei im Finish des Romans natürlich noch ein Todesfall dabei ist. Hier scheidet die erste erotische Erfahrung des Autors von dannen. Erotik bzw. Beziehungsthemen gibt es mannighaft in "Die Zweisamkeit der Einzelgänger". Meyerhoff beschreibt seine Zeit nach Absolvierung des Schauspiel-Studiums und damit seine ersten Engagements in den Städten Bochum und Dortmund. In beiden hat der Autor eine heißblütige Liaison, in Dortmund kommt sogar noch ein "Gspusi" mit einer korpulenten und reschen Bäckerin dazu, die er auch durch die übermäßige Einnahmen des Aufputschmitteln "Hallo wach!" übersteht.
Auch schöne und oft lustige Rückblicke in die Kindheit und Jugend des Ich-Erzählers werden geboten und wäre es wünschenswert, wenn der vielfach ausgezeichnete Schauspieler noch viele Romane publiziert, mir scheint, er könnte über so ziemlich jedes Thema unterhaltsam schreiben!
Echte Rezensionen zum Buch habe ich gefunden u.a. bei:
DIE ZEIT
Stuttgarter Zeitung
Frankfurter Rundschau
Die ersten drei Teile der "Alle Toten fliegen hoch"-Reihe:
"Alle Toten fliegen hoch - Amerika"
"Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war"
"Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke"
Mittwoch, 13. Juni 2018
Sonntag, 10. Juni 2018
Wandern auf Karpathos
Da fährst du zum siebten Mal auf Urlaub auf eine relativ kleine griechische Insel, entdeckst aber wieder etwas Neues! Schön, denn heuer wagten wir auf Karpathos (Impressionen vom Urlaub 2018 hier) erstmals eine Wanderung, die wirklich wunderschön war!
Auf der Westseite der Insel liegt zwischen Arkassa und Lefkos der Einstieg in die Adia-Schlucht. Ein wunderschöner Wanderweg der laut Beschilderung über rund 6 Kilometer und 2 Stunden und 19 (!) Minuten zur Lastos-Hochebene führt. Der Zeitangabe trauten wir aber nur beschränkt, da auch angeführt ist, dass es innerhalb von fünf Minuten zum "Climbing" ginge, bis dahin aber fast eine Viertelstunde ins Lande zog. Egal, rund 75 Minuten gingen wir inseleinwärts und wurden mit wunderschöner Flora und Fauna ebenso belohnt wie mit einem überragenden Blick auf das Meer.
Nach dem Abstieg fahren wir mit dem Auto zur "Lastos-Alm", die nunmehr richtig schmuck geworden ist, hat doch Irini, die Frau des Gastwirts, nach ihrer Pensionierung das Zepter übernommen! Vor dort ginge es noch rund 90 Minuten auf den Gipfel des höchsten Bergs der Insel, des Kali Limni, der knapp über 1.200 Meter hoch ist! Der kommt auch noch irgendwann dran, vielleicht bei Besuch Nummer 8 auf dieser Trauminsel?
Hier einige Impressionen von der Wanderung:
Auf der Westseite der Insel liegt zwischen Arkassa und Lefkos der Einstieg in die Adia-Schlucht. Ein wunderschöner Wanderweg der laut Beschilderung über rund 6 Kilometer und 2 Stunden und 19 (!) Minuten zur Lastos-Hochebene führt. Der Zeitangabe trauten wir aber nur beschränkt, da auch angeführt ist, dass es innerhalb von fünf Minuten zum "Climbing" ginge, bis dahin aber fast eine Viertelstunde ins Lande zog. Egal, rund 75 Minuten gingen wir inseleinwärts und wurden mit wunderschöner Flora und Fauna ebenso belohnt wie mit einem überragenden Blick auf das Meer.
Nach dem Abstieg fahren wir mit dem Auto zur "Lastos-Alm", die nunmehr richtig schmuck geworden ist, hat doch Irini, die Frau des Gastwirts, nach ihrer Pensionierung das Zepter übernommen! Vor dort ginge es noch rund 90 Minuten auf den Gipfel des höchsten Bergs der Insel, des Kali Limni, der knapp über 1.200 Meter hoch ist! Der kommt auch noch irgendwann dran, vielleicht bei Besuch Nummer 8 auf dieser Trauminsel?
Hier einige Impressionen von der Wanderung:
Samstag, 9. Juni 2018
Karpathos - το έβδομος
Und ich habe es schon wieder getan! Nach 2004, 2006, 2011, 2012, 2015 und 2017 führte der Urlaub zum siebten Mal auf das wunderschöne griechische Eiland Karpathos. Eine ganz besondere Insel zwischen Kreta und Rhodos, der kürzlich der Kabarettist Thomas Stipisits (besitzt dort ein Haus) und STS-Mitglied Schiffkowitz auch ein schönes Lied mit dem simplen Titel "Karpathos" gewidmet haben.
Rund zehn Tage genossen wir einmal mehr im liebenswerten Dorf Arkassa auf der Westseite der Insel in der netten Anlage "Popis Studio" mit der unsagbar gastfreundlichen Familie der Namensgeberin. Schon am Ankunftstag konnten wir um knapp nach 9 Uhr unser kleines, aber feines Studio beziehen, am Abreisetag problemlos bis 19.30 Uhr abends drinnen bleiben ohne das ein Gedanke aufkommen hätte können, dafür zusätzlich bezahlen zu müssen.
Herrliche Erholung auf tollen Stränden (vorzugsweise Lefkos, aber auch am "Hausstrand" Agios Nikoloas und den wenige Kilometer entfernten "Agios Theodoros" und "Michaolo Kipos". Die Ostseite haben wir heuer ausgelassen, wir wollen ja bald wiederkommen!
Und ganz neu die Entdeckung, dass man auf Karpathos auch wunderbar wandern kann, darüber in Bälde mehr! Hier ein paar Impressionen von unseren wunderbaren Mai- und Junitagen auf Karpathos:
Rund zehn Tage genossen wir einmal mehr im liebenswerten Dorf Arkassa auf der Westseite der Insel in der netten Anlage "Popis Studio" mit der unsagbar gastfreundlichen Familie der Namensgeberin. Schon am Ankunftstag konnten wir um knapp nach 9 Uhr unser kleines, aber feines Studio beziehen, am Abreisetag problemlos bis 19.30 Uhr abends drinnen bleiben ohne das ein Gedanke aufkommen hätte können, dafür zusätzlich bezahlen zu müssen.
Herrliche Erholung auf tollen Stränden (vorzugsweise Lefkos, aber auch am "Hausstrand" Agios Nikoloas und den wenige Kilometer entfernten "Agios Theodoros" und "Michaolo Kipos". Die Ostseite haben wir heuer ausgelassen, wir wollen ja bald wiederkommen!
Und ganz neu die Entdeckung, dass man auf Karpathos auch wunderbar wandern kann, darüber in Bälde mehr! Hier ein paar Impressionen von unseren wunderbaren Mai- und Junitagen auf Karpathos:
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