Samstag, 14. August 2021

Premiere auf Zypern

Erstmals - sowohl privat, als auch beruflich - führte mich eine Reise auf Zypern! Rückspiel bei Anorthosis Famagusta, die aufgrund der türkischen Besetzung seit Jahrzehnten in Larnaka spielen, wo wir auch gelandet sind.

Unfassbare Hitze, aber sehr freundliche Gastgeber und ein schönes Hotel mit Strandzugang. Daher alles erträglich, auch wenn das Ergebnis (ein unnötiges 1:2) nicht erfreulich war, aufgrund des klaren 3:0-Sieges im Hinspiel in Wien aber verschmerzbar, da somit der Aufstieg ins Playoff zur UEFA Europa League gelang und fixiert wurde, dass mein Klub auf alle Fälle in einer europäischen Gruppenphase spielen wird im kommenden - schon zweiten - Corona-Herbst.....

Some Impressions....




















Freitag, 13. August 2021

Der Wilde

Was. Für. Ein. Buch.! "Der Wilde", ein Geschenk des aktuellen Rapid-Trainers, der eine echte Leseratte ist, hat mich förmlich vom Hocker gerissen und zählt sicher zu den Top-10 meiner bislang nicht so wenig gelesenen Romane! 



Autor des im Original "El Salvaje" betitelten Werkes ist Guillermo Arriaga, der vor rund zwei Jahrzehnten das Drehbuch des großartigen Films (man beachte auch den Soundtrack) "Amores Perros" verfasst hat. Er wurde 1958 in Mexico City geboren und war in Kindheit und Jugend in seinem "Grätzel" mit viel Gewalt konfrontiert. Diese Erfahrungen fließen beeindruckend auch in den Roman "Der Wilde" ein, der auf fast 750 Seiten keine einzige Zeile Langeweile aufkommen lässt und zwei vorerst vermeintlich völlig unzusammenhängende Handlungsstränge in Mexiko und Alaska parallel schildert. Ich möchte gar nicht mehr verraten, nur, dass ich sauer war, dass ich das Buch am letzten Tag des einwöchigen Griechenland-Urlaubs begonnen habe und leider nicht in einem Schwung durchlesen konnte. Doch auch in Wien neben dem Mitte Juni startenden hektischen Arbeitslebens war es ein Genuss, diese unglaubliche Geschichte des Senor Arriaga um den Jugendlichen Juan Guillermo und den Wolf und vielen mehr zu verschlingen.

Einige Link-Tipps zu "Der Wilde":

Sonntag, 1. August 2021

Der Stammhalter

Nachtrag vom Juni-Kurzurlaub auf Karpathos. Dieser autobiographische Roman des mir bis dahin unbekannten Autors war einmal mehr ein Geschenk eines lieben Freundes und wie so oft hat er mich mit guter Lektüre bereichert.




Der niederländische Journalist Alexander Münninghoff, 1944 im polnischen Posen geboren, breitet in "Der Stammhalter" seine hochinteressante Familiengeschichte aus, nicht umsonst ist der Untertitel der deutschen Ausgabe auch "Roman einer Familie" (im Original wäre es eher "Familienchronik"). Der einst sehr begabte Schachspieler lieferte damit im Alter von 70 Jahren seinen ersten Roman, es sollte übrigens meines Wissens auch sein letzter bleiben, Ende April 2020 ist Münninghoff nämlich verstorben. 

Auf etwas mehr als 330 Seiten steht nicht nur der Autor selbst, sondern vor allem die Geschichte seiner Eltern und Großeltern im Mittelpunkt und ich habe das Werk an einem gar nicht so langen Strandtag förmlich verschlungen. Nähere Infos dazu empfehle ich zum Beispiel hier nachzulesen - auf alle Fälle eine Leseempfehlung!