Einmal mehr ein Buchgeschenk, das mir richtig Freude bereitet hat. ORF-Journalist Günter Kaindlstorfer, gebürtig im oberösterreichischen Bad Ischl und aufgewachsen in meiner Geburtsstadt Wels, hat unter dem Pseudonym Günter Wels einen historischen Roman über die letzten Tage des 2. Weltkriegs veröffentlicht.
Auf knapp 400 Seiten schildert der Autor packend die Geschichte eines Spezialkommandos der U.S. Air Force in den Alpen. Quasi Spione, die im Kampf gegen Hitler mit dem Fallschirm abspringen und unter dem Decknamen "Edelweiß" führt der Hauptprotagonist des Buches, dessen Tochter 66 Jahre später dessen Aufzeichnungen findet, seinen persönlichen Kampf. Wirklich lesenswert, zudem kennt man als Oberösterreicher sehr viele der Schauplätze richtig gut! Definitiv eine Leseempfehlung! Von mir genossen im Rahmen des Juni-Urlaubs auf Tinos!
Ein paar Rezensionen zu diesem Romandebüt findet man zB:
OÖN
Salzburger Nachrichten
Kurier
Wiener Zeitung
Freitag, 30. August 2019
Samstag, 24. August 2019
Harter Doppelpack im Happel-Stadion
Zwei Freitage, zweimal Konzert-Time für mich im altehrwürdigen Ernst-Happel-Stadion im Wiener Prater. Los ging es am 16. August mit den alten Haudegen von Metallica, die ich bereits 1991 in Graz, sowie 2007, 2009, 2014 und 2018 in Wien besuchte.
Auch heuer boten James Hetfield und Co wieder rund zweieinhalb Stunden eine lässige Show mit einem ziemlich hohen Hit-Dichte. Wie überhaupt immer der Start mit "The Ecstasy of Gold" von Ennio Morricone, dann gleich Volldampf mit "Hardwired" und in weiterer Folge gleich mit "The Memory Remains" der erste Song zum mitgröhlen. Fast alle Klassiker, darunter "One", "Sad but true", "Seek and Destroy", "Master of Puppets" oder "Harvester of Sorrow" wurden schon vor den Zugaben feilgeboten. Dazwischen - für mich verzichtbar, aber dem Publikum hat es hörbar gefallen - eine Metallica-Version von "Skifoan", dem alten Hadern von Wolferl Ambros. Gut, voriges Jahr haben sie in der Stadthalle "Rock me Amadeus" von Falco zum Besten gegeben und vor ein paar Wochen in Köln die dortige inoffizielle Stadthymne "Viva Colonia".
Drei Zugaben, darunter natürlich "Nothing else matters" und zum Abschluss "Enter Sandman" rundeten einen gelungen Konzertabend mit gutem Sound (der auf den Sitzplätzen scheinbar ganz und gar nicht so gut rüberkam) wunderbar ab!
Auch heuer boten James Hetfield und Co wieder rund zweieinhalb Stunden eine lässige Show mit einem ziemlich hohen Hit-Dichte. Wie überhaupt immer der Start mit "The Ecstasy of Gold" von Ennio Morricone, dann gleich Volldampf mit "Hardwired" und in weiterer Folge gleich mit "The Memory Remains" der erste Song zum mitgröhlen. Fast alle Klassiker, darunter "One", "Sad but true", "Seek and Destroy", "Master of Puppets" oder "Harvester of Sorrow" wurden schon vor den Zugaben feilgeboten. Dazwischen - für mich verzichtbar, aber dem Publikum hat es hörbar gefallen - eine Metallica-Version von "Skifoan", dem alten Hadern von Wolferl Ambros. Gut, voriges Jahr haben sie in der Stadthalle "Rock me Amadeus" von Falco zum Besten gegeben und vor ein paar Wochen in Köln die dortige inoffizielle Stadthymne "Viva Colonia".
Drei Zugaben, darunter natürlich "Nothing else matters" und zum Abschluss "Enter Sandman" rundeten einen gelungen Konzertabend mit gutem Sound (der auf den Sitzplätzen scheinbar ganz und gar nicht so gut rüberkam) wunderbar ab!
Eine Woche später hieß es dann "Feuer frei" in Wien. Rammstein gaben sich gleich zweimal die Ehre, beide Mal war das Happel-Stadion restlos ausverkauft. Für mich das dritte Mal mit den Teutonen, einmal in der beginnenden zweiten Hälfte der 1990er-Jahre in Oberösterreich und vor acht Jahren in der Stadthalle. Viel Feuer, viele rrrrrrollende "Rs" und leider kein "Donaukinder" oder "Wiener Blut", Songs, die man in der österreichischen Hauptstadt schon hätte bringen können. Aber egal, ein Erlebnis allemal, auch wenn irgendwie zu merken war, dass eine lange Tournee mit dem Konzert am 23. August 2019 beendet wurde! 21 Songs, darunter acht vom neuen Album "Rammstein" wurden geboten, "Feuer frei" war übrigens nicht dabei, dafür zum Beispiel "Heirate mich", "Du riechst so gut", "Engel", "Sonne" und "Rammstein", also insgesamt drei Lieder vom Debütalbum aus 1995, "Herzeleid". Erstaunlich eigentlich, dass die in Berlin gegründete Band seither erst sechs weitere Alben veröffentlichte, zuletzt haben sie sich gar ein Jahrzehnt Zeit gelassen......
Montag, 12. August 2019
Das Genie
Wieder einmal ein Buchgeschenk, das mir der belesenste Kommentator von Sky Sport Austria bescherte. Wie (fast) immer traf er meinen Geschmack. Dieses Mal mit dem Roman-Debüt des 1969 geborenen Klaus Cäsar Zehrer, der übrigens in der deutschen Fußballnationalmannschaft der Schriftsteller im Mittelfeld spielt.
Sein "Erstling" hat mit Fußball allerdings exakt gar nichts zu tun, beschäftigt sich aber mit einer historischen Persönlichkeit, die mir bis zur Lektüre dieses feinen Buches nicht bekannt war. Dem um 1910 in den USA als Wunderkind gefeierten William James Sidis. Schon dessen Vater, der Einwanderer Boris, war überdurchschnittlich begabt und trainiert an seinem Nachkömmling quasi im Echtversuch eine Erziehungsmethode, die - so ist Sidis senior überzeugt - aus jedem Kind ein Genie machen würde...... Beim eigenen Sohnemann scheitert er grandios, wobei diese in der Tat ein Genie war, sich aber standhaft weigerte, die Erwartungen seines Altvorderen zu erfüllen.
Fast 650 Seiten kurzweiliges, kluges und auch witziges Lesevergnügen, erschienen in meinem Lieblingsverlag "Diogenes" und gelesen an zwei wunderbaren Urlaubstagen im Juni 2019 auf der Kykladen-Insel Tinos!
Informeller als meine paar Zeilen ist sicher die Rezension auf der Homepage der SZ!
Sein "Erstling" hat mit Fußball allerdings exakt gar nichts zu tun, beschäftigt sich aber mit einer historischen Persönlichkeit, die mir bis zur Lektüre dieses feinen Buches nicht bekannt war. Dem um 1910 in den USA als Wunderkind gefeierten William James Sidis. Schon dessen Vater, der Einwanderer Boris, war überdurchschnittlich begabt und trainiert an seinem Nachkömmling quasi im Echtversuch eine Erziehungsmethode, die - so ist Sidis senior überzeugt - aus jedem Kind ein Genie machen würde...... Beim eigenen Sohnemann scheitert er grandios, wobei diese in der Tat ein Genie war, sich aber standhaft weigerte, die Erwartungen seines Altvorderen zu erfüllen.
Fast 650 Seiten kurzweiliges, kluges und auch witziges Lesevergnügen, erschienen in meinem Lieblingsverlag "Diogenes" und gelesen an zwei wunderbaren Urlaubstagen im Juni 2019 auf der Kykladen-Insel Tinos!
Informeller als meine paar Zeilen ist sicher die Rezension auf der Homepage der SZ!
Abonnieren
Posts (Atom)

