Samstag, 27. August 2022

Shuggie Bain

Dieser Roman schafft es mehr als fix in meine Top-5-Liste der in diesem dritten Corona-Jahr gelesenen Bücher! Es handelt sich um das Debüt des im Mai 1976 geborenen Schotten Douglas Stuart mit dem schönen Titel "Shuggie Bain" (so auch im 2020 im Original erschienen), der eine ganz und gar nicht schöne Geschichte aus einem Arbeiterviertel seiner Heimatstadt Glasgow - angesiedelt in den 1980-er-Jahren - erzählt!




"Shuggie Bain" ist keine ganz leichte Kost, mehr als eine prekäre Verhältnisse werden eindrucksvoll geschildert, besonders das massive Alkoholproblem von Agnes Bain, der Mutter des titelgebenden Buben Shuggie. Und bei aller Traurigkeit der Geschichten in der trostlosen Arbeitersiedlung vermag es der Autor, der hoffentlich bald einen Nachfolge-Roman vorlegen wird, mit wunderbarem Humor der Leserschaft oft ein Lächeln, wenn nicht sogar Auflachen, hervorzuzaubern. Ein ganz großes Buch, eines, bei dem man auch nach knapp 500 Seiten hoffen würde, dass es noch lange nicht ausgelesen wäre. 

Für "Shuggie Bain" wurde Douglas Stuart 2020 mit dem "Booker Prize" ausgezeichnet, aus meiner Sicht nach der Lektüre mehr als hochverdient! 

Mehr dazu u.a. hier:
NDR 

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