Auf rund 300 Seiten zieht Lynch die Leserschaft in eine Dystopie in einer nicht allzu fernen Zukunft, der Roman wirkt für mich nicht nur schwermütig, sondern regelrecht deprimierend. Und ist leider (so empfand ich es) fast unangenehm zu lesen, auch aufgrund fehlender Absätze oder direkter Reden. Nicht desto trotz auch lesenswert und eine Blaupause, was passieren kann, wenn ein autoritäres Regime in einem vermeintlich gestandenen demokratischen Staat (auch in Europa) an die Macht kommt. Menschen verschwinden, selbst Kinder sind nicht davor gefeit von den Machthabern getötet zu werden, die abschließende Flucht der Mutter mit den zwei (von vier) verbliebenen Kids macht ebenso nachdenklich wie der Rest der Story. Leider kam ich nie in den notwendigen Lesefluss, was sicher auch der Tatsache geschuldet ist, dass der Großteil meiner Lektüre bei Flug- und Zugreisen stattfand.
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