Freitag, 18. November 2011

Einmal Lemberg und zurück

Die erste Länderspielreise unter dem neuen Teamchef führte zum EURO-2012-Mitgastgeber Ukraine. Gespielt wurde in Lwiw (Lemberg) im Westen des Landes. Wiewohl nur etwas mehr als eine Flugstunde von Wien entfernt, eine andere Welt. Kaum vorstellbar, dass hier kommendes Jahr eine Europameisterschaftsendrunde im Fußball ohne Komplikationen über die Bühne gehen wird. Die ganze Stadt (die ganz schön sein könnte)gleicht einer einzigen Baustelle, der Flughafen ist zur Gänze eine. Das Stadion war immerhin fast fertig, das Match konnte relativ problemlos abgewickelt werden. Leider endete die Partie trotz recht guter Leistung unserer Burschen mit einer 1:2-Niederlage. Besonders ärgerlich: Das entscheidende Gegentor fiel in der Nachspielzeit und trotz Überzahl!




Interessant ist in Lemberg auch die Hotelsituation. Keine einzige große Kette soll dort beheimatet sein, auch wir wohnten mit dem Team in einem eher kleinen Haus in der Innenstadt. Gäbe es noch Einzelzimmer für die Spieler, wäre sich das wohl nicht ausgegangen.... - das Hotel war immerhin sehr in Ordnung!

Die Rückreise weniger, aber da konnte die Ukraine wenig dafür. Gefrierender Nebel sowohl in Wien als auch Lemberg, daher ging in der Nacht nichts mehr und durften wir einige Stunden verlängern - soll Schlimmeres passieren!

Freitag, 4. November 2011

Erster Kader und neue Köpfe

Am 2. November präsentierte Neo-Teamchef Marcel Koller im Rahmen einer äußerst gut besuchten Pressekonferenz seinen ersten Kader. Rund 80 Medienvertreter kamen in die Raiffeisen Zentrale in Wien-Landstraße, ORF SPORT + übertrug live.

Koller lieferte einen souveränen und sympathischen Auftritt, Sportdirektor Willi Ruttensteiner präsentierte zudem das neue Betreuerteam.

tipp3.tv liefert eine Zusammenfassung der PK, die für mich eine wahre Wohltat war..

Dienstag, 1. November 2011

Faule Kredite

Einen Kurztrip nach Athen (zu einem großteils sehr interessanten Workshop der UEFA für Media-Officers) nahm ich gerne zum Anlaß, mit der Lektüre des neuen Romans des griechischen Autors Petros Markaris zu beginnen.


Im neuesten Fall des liebenswerten Kommissars Kostas Charitos dreht sich viel um die aktuelle Finanzkrise, die Griechenland bekanntlich besonders stark betrifft. "Faule Kredite" ist ein passender Titel für ein spannendes, fast 400 Seiten füllendes, Werk.

Wie schon die Vorgängerromane "Hellas Channel", "Nachtfalter", "Live", "Der Großaktionär" und "Die Kinderfrau" kann man auch beim sechsten Buch richtiggehend in die Story eintauchen und ist sie an Aktualität kaum zu überbieten.

Natürlich eine Leseempfehlung und die Spannung auf Fall Nummer 7, den Markaris laut eines Interviews bereits fertig verfasst hat, ist bei mir auf alle Fälle groß!