Ein monumentaler Roman aus dem Bombay des Jahres 1975! Zudem ein Geschenk zu meinem 40. Geburtstag von einem sehr lieben Freund - und es hat mir viele Stunden Freude und interessante Lesestunden geboten.
Autor Rohinton Mistry ist 1952 in Bombay geboren, wanderte aber nach Beendigung seines Studiums in den 1970er-Jahren nach Kanada aus, wo er heute noch lebt! "Das Gleichgewicht der Welt" ist 1999 auf Deutsch erschienen, die englischsprachige Originalversion unter dem Titel "A fine Balance" bereits 1995 und wurde prompt für den Booker Prize nominiert.
Auf fast 900 Seiten dürfen wir Leser vier Hauptpersonen und ihrem Leben in Bombay, aber auch in der Provinz, folgen und der Roman bietet große Gefühle allerlei Art. Er handelt auch von Korruption, politischer Manipulation, dem unsäglichen Kastensystem in Indien und seinen grausigen Folgen, Zwangssterilisation und vielem mehr! Ein unglaublich umfassendes Werk, dass Mr. Mistry geschaffen hat und das trotz zahlloser bedrückender Geschichten in der Geschichte auch immer wieder zum Schmunzeln anregt. Eine definitive Lese-Empfehlung allemal!
Neben "Das Gleichgewicht der Welt" hat Mistry übrigens "nur" zwei weitere Roman publiziert, als Erstling den "Indien-Roman" mit dem Titel "So eine lange Reise" und als drittes und bislang letztes Werk (auf Deutsch anno 2002 erschienen) "Die Quadratur des Glücks" - wenn es die Zeit erlaubt, sicher auch mal auf meiner persönlichen Leseliste, die allerdings ohnehin jetzt schon viel zu lange ist und stetig wächst!
Samstag, 21. September 2013
Sonntag, 15. September 2013
Traumhaftes Kefalonia
Lange warten hieß es in diesem Jahr auf den traditionellen, bereits zweiundzwanzigsten Sommerurlaub im wunderbaren Griechenland. Im Juni war bedauerlicherweise bis auf einen dreitätigen Wanderurlaub im Salzburger Land kein Urlaub drinnen, in der "Länderspielpause" war es aber endlich so weit! Am Mittwoch, 4. September, ging es mit "Fly Niki" in eine für mich neue Destination. Ziel war die wunderbare Insel Kefalonia im Ionischen Meer, bekannter sind die in der Nähe liegenden Eilande Kerkyra (Korfu) und Zakynthos.
Die Wahl war allerdings perfekt! Via booking.com sicherten wir uns ein einfaches, aber wunderbares Quartier direkt am schönen Ammes-Strand rund 10 Kilometer weg von der Inselhauptstadt Argostoli. Im "Sandy Beach" (Link http://sandykefalonia.gr) wurden wir ungeheuer gastfreundlich empfangen, trotz des ohnehin enorm günstigen Preis bekamen wir sogar ein kostenloses Upgrade und anstelle des georderten Studios eine Maisonetten-Wohnung mit zwei Bädern, Schlafzimmern und Balkonen. Chef Marios und seine Mitarbeiterinnen sorgten für enormes Wohlfühlen, regelmäßig wurden wir mit selbstgemachten Wein, Tsipouro und diversen Häppchen wie Oliven, Paprika, Feta u.v.m verwöhnt. In die Anlage integriert auch ein großer und sehr sauberer Pool plus eine eigene BBQ-Area, die jederzeit von den Gästen benutzt werden kann. Einziger Nachteil, aber den wussten wir im Vorfeld. Die Anlage grenzt direkt an den Flughafen, daher gibt es ein paar Mal am Tag Lärmbelästigung, auf der anderen Seite ist es aber (auch vom Strand) nicht unspektakulär die Flugzeuge bei Landung und Start aus allernächster Nähe zu beobachten. High-Life darf man keines erwarten, denn in Gehweiten (zwischen 10 und 30 Minuten) gibt es genau drei Tavernen und ein Grill-House, allerdings völlig ausreichend, da traditionell gute griechische Küche zu sehr fairen Preisen!
Da wir uns schon im Vorfeld einen Mietwagen zum "horrenden" :-) Preis von nicht einmal 20 Euro am Tag für die Woche bestellt hatten, sahen wir auch einige wunderbare Flecken der schönen Insel. Besonders zu empfehlen sind die Strände Mirtos, Agios Kiriaki und Katelios, wo eine wunderbare Einkehrmöglichkeit rund 100 Höhenmeter über dem Strand einen Besuch mehr als wert ist. Sehr schön auch eine kurze Bootsfahrt im unterirdischen See Melissani!
Schöne Fotoimpressionen habe ich auf folgender Website gefunden: http://www.mein-kefalonia.com/index.html
Und hier gibt´s noch ein paar von mir aufgenommene Bilder:
Dienstag, 3. September 2013
Georgia on my mind
Dank meiner Profession im Fußball durfte ich schon in viele Länder reisen, die ich wohl ansonsten nicht zu Gesicht bekommen hätte. In der letzten Woche war es mal wieder so weit und die Destination hieß Tiflis in Georgien, eine Premiere für mich, die ich mit gutem Gefühlt antrat, da die positiven Erlebnisse in der ehemaligen UdSSR eindeutig in der Überzahl sind.
Und nach den grandiosen Erlebnisse in Kazan (3:0-Auswärtssieg anno 2004) und Moskau (1:0-Auswärtssieg und Champions-League-Einzug anno 2005) und trotz Niederlagen netten Erinnerungen an Lemberg (2011 mit dem Nationalteam) und Kharkiw (2012 mit Rapid) war auch Tiflis in jeder Beziehung eine Reise wert. Eine interessante Stadt mit einigen Sehenswürdigkeiten (und natürlich auch Nachwirkungen jahrzehntelanger Sowjet-Herrschaft), gutem Essen und einem interessanten Nachtleben in der City rundeten eine sportlich höchst erfreuliche 90-Minuten-Vorstellung ab. Gegen den FC Dila aus dem rund 80 Kilometer entfernten Gori (Geburtsstadt von Stalin, was ein Boulevard-Blatt zu einer geschmacklosen Karikatur mit Stalin und Dila-Logo, sowie Hitler mit Rapid-Wappen veranlasste.... - einziger Negativ-Punkt des Trips, Anm.) gab es schlussendlich einen klaren 3:0-Auswärtssieg und damit verbunden den Einzug in die UEFA Europa-League-Gruppnephase - Hurra!
Dort wird es für mich leider keinen neuen "Länderpunkt" geben, denn die Mitbewerber kommen aus der Schweiz (FC Thun), Belgien (KRC Genk) und der Ukraine (Kiew). Aber mit der Ukraine habe ich ja noch eine "persönliche" Rechnung offen, vielleicht klappt es dort im Dezember auch mal, mit "meiner" Mannschaft ungeschlagen zu bleiben :-)
Und hier noch ein paar Impressionen
Und nach den grandiosen Erlebnisse in Kazan (3:0-Auswärtssieg anno 2004) und Moskau (1:0-Auswärtssieg und Champions-League-Einzug anno 2005) und trotz Niederlagen netten Erinnerungen an Lemberg (2011 mit dem Nationalteam) und Kharkiw (2012 mit Rapid) war auch Tiflis in jeder Beziehung eine Reise wert. Eine interessante Stadt mit einigen Sehenswürdigkeiten (und natürlich auch Nachwirkungen jahrzehntelanger Sowjet-Herrschaft), gutem Essen und einem interessanten Nachtleben in der City rundeten eine sportlich höchst erfreuliche 90-Minuten-Vorstellung ab. Gegen den FC Dila aus dem rund 80 Kilometer entfernten Gori (Geburtsstadt von Stalin, was ein Boulevard-Blatt zu einer geschmacklosen Karikatur mit Stalin und Dila-Logo, sowie Hitler mit Rapid-Wappen veranlasste.... - einziger Negativ-Punkt des Trips, Anm.) gab es schlussendlich einen klaren 3:0-Auswärtssieg und damit verbunden den Einzug in die UEFA Europa-League-Gruppnephase - Hurra!
Dort wird es für mich leider keinen neuen "Länderpunkt" geben, denn die Mitbewerber kommen aus der Schweiz (FC Thun), Belgien (KRC Genk) und der Ukraine (Kiew). Aber mit der Ukraine habe ich ja noch eine "persönliche" Rechnung offen, vielleicht klappt es dort im Dezember auch mal, mit "meiner" Mannschaft ungeschlagen zu bleiben :-)
Und hier noch ein paar Impressionen
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