Donnerstag, 31. März 2022

Das Verschwinden der Stephanie Mailer

Der französischsprachige Schweizer Autor Joël Dicker hat mich anno 2013 mit seinem Erstlingswerk "Die Wahrheit über Harry Quebert", den ich noch dazu im Urlaub auf der wunderschönen griechischen Insel Kefalonia genießen durfte, schwer begeistert. Ebenfalls gut, aber nicht mehr so herausragend dann für mich "Die Geschichte der Baltimores", die ich 2019 abermals in Hellas, dieses Mal im Oktober auf Kreta verschlang. 

Nun lag schon seit einiger Zeit sein dritter Roman, "Das Verschwinden der Stephanie Mailer", auf meinem nie kleiner werdenden Stapel der ungelesenen Bücher. Im Original bereits 2018 erschienen, in der deutschen Übersetzung dann ein Jahr später und nun begann ich mit dem rund 670 dicken Schmöker ganz gewöhnlich in Wien, den Großteil der Lektüre aber dann im traditionellen März-Skiurlaub, fast ausnahmslos in der Abendsonne auf 1.400 Metern in Hochoetz. 




Bei dem Ambiente ist ein Buch dann auch fast immer gut, aber Monsieur Dickers Thriller Nummer 3, abermals in den Vereinigten Staaten angesiedelt, hätte mir wohl auch anderorts gut gefallen. Er geriet nur etwas zu lang und manchen Wendungen in der Handlung sind schon etwas sehr aus der Luft gegriffen, trotzdem schafft es der Autor zumindest bei mir wieder ein schönes Lesevergnügen heraufzubeschwören. Zwei Zeitebenen (1994 und 2014) sind mal nicht so ungewöhnlich, etwas gewöhnungsbedürftiger hingegen der Wechsel der "Ich-Erzähler". Aber allemal lesenswert und mit "Das Geheimnis von Zimmer 622" ist bereits seit letztem Jahr der vierte auf Deutsch übersetzte Roman von Joël Dicker am Markt. Ich werde ihn mir wohl wieder gönnen!

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