Freitag, 3. Juli 2026

Caledonian Road

 Ich kann mich nicht mehr genau entsinnen, wie ich auf dieses Werk gestoßen bin, auf alle Fälle freute ich mich sehr, dass es auf einen kurzen Urlaub auf Kreta mitkam und es ein paar Monate vorher aufgrund meines "Morawa-Merkzetterls" wohl auf dem Gabentisch landete.

Darum geht es: Um einen echten Wälzer des mir bis dato unbekannten schottischen Autors Andrew O´Hagan mit dem Titel "Caledonian Road" (2024 sowohl im englischsprachigen Original als auch ins Deutsche übersetzt bei Ullstein so erschienen). Fast 800 Seiten, angesiedelt im London des Jahres 2021 (Da war doch eine Pandemie), und keine Seite ist es zu viel! 


Mit der schottischen Geburtstadt (Glasgow) des Autors hat der Roman kaum zu tun, die Upper Class von London steht im Mittelpunkt und der Hauptprotagonist der Handlung, ein 52-jähriger Kunsthistoriker und "Promi"-Akademiker namens Campbell Flynn. Rund herum tummeln sich Adelige, Oligarchen und allerlei "Adabeis" - kaum jemand bleibt verschont. Und Dank ruhiger Urlaubstage in und rund Agia Galini war es mir vergönnt, dieses lesenswerte Opus Magnum in wenigen Tagen und in einem Guss genießen zu dürfen. 

Sieben Roman hat der im Jahr 1968 geborene Andrew O´Hagan bereits veröffentlicht, übersetzt sind derzeit neben "Caledonian Road" nur zwei bei meinem favorisierten Online-Buchhändler "morawa" erhältlich. Scheinbar brandneu und im Hardcover mit Veröffentlichungsdatum 30. April 2026 der Roman "Maifliegen" (im Orginal erschien "Mayflies" bereits anno 2020) und als Paperback mit angegebenem Erscheiungsdatum Juli 2018 der Roman "Leuchten über Blackpool" (2015 als "The Illuminations" erschienen und auf der Longlist des Man Booker Prize und aus unerfindlichen Gründen auch auf meinem Morawa-Merkzetterl gelandet, doch bislang nicht erworben). 

Mehr zum wunderbaren Roman "Caledonian Road":
DIE WELT
blog buch-haltung
Deutschlandfunk

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