Samstag, 18. Juli 2026

Der Kaffeedieb

Im vorletzten Sommer versüßte mit die Lektüre des Romans "Die Erfindung des Lächelns" des deutschen Autors Tom Hillenbrand einen ohnehin schönen Aufenthalt in einem netten Steinhaus hoch über Mošcenička Draga an der kroatischen Riviera. Damals war dieser an historische Ereignisse angelehnte Roman ein Geschenk eines langjährigen und mittlerweile emeritierten Sky-Kommentators, selbiger beschenkte mich aber ein weiteres Mal mit einem Werk des 1972 geborenen und ehemaligen Ressortleiter von SPIEGEL online!




Wieder mit großem historischen Background und der reicht weiter in die Vergangenheit als bei meiner ersten Lektüre, denn nun landen wir als Leserschaft im Jahr 1683 und alles dreht sich - okay, die Überraschung wird sich aufgrund des Titels in Grenzen halten - um Kaffee. Hillenbrand konstruiert auf knapp 470 Seiten ein höchst amüsante und kurzweilige Geschichte, die mich rasch in ihren Bann gezogen hat. Die Hauptfigur, ein dubioser Spekulant und Meisterfälscher von eh alles quasi und namens Obediah Chalon, wuchs mir so wie seine obskure "Bande", die zum Ziel hat, die Kaffeebohne(n) aus Mekka nach Europa zu schmuggeln, irgendwie ans Herz. So wie der ganze Roman, der erstmals vor einem Jahrzehnt erschienen ist und dessen zehnte Taschenbuchausgabe von 2024 mein Leserherz erfreute. Ein großes Vergnügen! 

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Blog Kaffeehaussitzer (wie passend!) 

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