Samstag, 25. Juni 2022

Abbitte

Mein insgesamt zehnter Roman des britischen Erfolgsautors Ian McEwan, der erste seit fünf Jahren. Damals genoß ich "Amsterdam" auf Karpathos (ganz gepackt hatte mich der Roman damals allerdings nicht), nun "Abbitte" auf Skyros. Das Ambiente war also bei beiden Lektüren mehr als in Ordnung!




"Abbitte" lag schon lange auf meinem stetig wachsenden "Stapel der ungelesenen Bücher" und erschien im Original als "Atonement" im Jahr 2001. Nominiert zum "Booker Prize" (den gewann McEwan schon zuvor mit "Amsterdam") und zudem 2005 vom Time-Magazin in eine Liste der besten 100 englischsprachigen Romane von 1923 bis 2005 gewählt. Also, man darf hohe Erwartungen haben an "Abbitte", das wie meines Wissens alle Werke des 1948 in England geborenen Autors in deutscher Übersetzung im feinen schweizerischen Diogenes Verlag veröffentlich wurde. 

Auf alle Fälle "entführt" McEwan in "Abbitte" die Leserschaft auf etwas mehr als 400 Seiten und in vier Teilen in die 1930er- und 40er-Jahre, ganz am Ende auch noch sehr kurz ins London kurz vor der letzten Jahrtausendwende. Ich tat mir anfangs etwas schwer, in die Handlung zu finden, doch nach und nach fesselte mich die Geschichte um die Familie Tallis immer mehr und am Ende war auch mir klar, warum dieser Roman von der Kritik und wohl auch der Leserschaft so gefeiert wurde.

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