Auch "Lunapark", angesiedelt im Berlin des Jahres 1934, ist wie die fünf Vorgängerwerke absolut lesenswert, bietet einen spannenden Kriminalfall und abermals hochinteressante historische Einblicke in die Zeit der Machtergreifung der Nationalsozialisten.
Der titelgebende "Lunapark" ist ein Vergnügungspark, der zum Zeitpunkt der Handlung seit kurzem nicht mehr in Betrieb ist, aber u.a. als Versteck für allerlei Gesindel dient und am Ende des Romans kommt es dort auch zum "Showdown", dessen Ausgang natürlich nicht verraten werden soll. Die Hauptfigur Gereon Rath, Kriminalkommissar, muss sich nicht nur mit herkömmlichen Verbrechern herumschlagen, sondern auch mit SA, SS und der GeStapa (so heißt sie noch und steht für Geheimes Staatspolizeiamt). Auch der ominöse Johann Marlow, großer Boss einer Vereinigung der organisierten Kriminalität, nimmt dieses Mal wieder eine bedeutender Rolle im Geschehen ein, in Band 7 mit dem Titel "Marlow" wohl noch viel mehr.
Auf rund 550 kurzweiligen Seiten machte mir die Lektüre auf alle Fälle Gusto auf die verbleibenden vier Bände der Reihe, die 2024 mit Band 10 unter dem Titel "Rath" im Jahr 1938 sein Ende gefunden haben soll.
Auf rund 550 kurzweiligen Seiten machte mir die Lektüre auf alle Fälle Gusto auf die verbleibenden vier Bände der Reihe, die 2024 mit Band 10 unter dem Titel "Rath" im Jahr 1938 sein Ende gefunden haben soll.
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Deutschlandfunkkultur
DER SPIEGEL
Teil 1 - 5: Der nasse Fisch - Der stumme Tod - Goldstein - Die Akte Vaterland - Märzgefallene
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