Montag, 26. September 2022

Metropol

Im Frühjahr 2021 begeisterte mich der Roman "In Zeiten des abnehmenden Lichts" von Eugen Ruge. Dem im Jahr 2011 erschienen Bestseller folgte acht Jahre später "Metropol". In diesem Buch, zeitlich vor dem Vorgänger-Roman angesiedelt, führt der Autor die Leserschaft in die Sowjetunion der 1930er-Jahre, Charlotte und Wilhelm Powileit firmieren hier unter dem Deck-Nachnamen "Germaine". 




Titelgebend ist ein legendäres Moskauer Hotel, das "Metropol" war scheinbar jahrelang ein Sammelpunkt von Agenten (und -innen) aller Art. Irgendwie hat mich die Geschichte nicht wirklich gepackt, nicht einmal die letzten rund 100 Seiten, die ich bereits im September-Urlaub auf der wunderbaren griechischen Insel Astypalea genießen durfte. 

Mehr zum Buch zB hier:

Freitag, 2. September 2022

Das Versprechen

Neben dem Booker Prize Gewinner 2020 (der großartige Roman "Shuggie Bain" von Douglas Stuart) landete im April auch jener des Jahres 2021 auf meinem Geburtstags-Gabentisch! "Das Versprechen", geschrieben vom südafrikanischen Autor Damon Galgut, der es bereits 2005 und 2010 auf die Shortlist dieses bedeutenden Literaturpreises geschafft hat!



Erschienen ist das Werk eben im Vorjahr unter dem Original-Titel "The Promise" (also mal keine unnötige deutsche Titelinterpretation) und auf knapp 370 Seiten lässt der Autor die Leserschaft tief in die Historie seines Heimatlandes eintauchen. Obwohl ich den Roman unter besten Rahmenbedingungen - mal wieder im Zuge eines Griechenland-Urlaubs - lesen konnte, packte mich die Story weniger als erwartet, wiewohl sie interessante Einblicke über drei Jahrzehnte der südafrikanischen Geschichte bietet. 

Die Lektüre lohnt sich auf alle Fälle und mehr zum Roman findet man u.a. hier:

Der STANDARD - Tagesspiegel - NDR

Samstag, 27. August 2022

Shuggie Bain

Dieser Roman schafft es mehr als fix in meine Top-5-Liste der in diesem dritten Corona-Jahr gelesenen Bücher! Es handelt sich um das Debüt des im Mai 1976 geborenen Schotten Douglas Stuart mit dem schönen Titel "Shuggie Bain" (so auch im 2020 im Original erschienen), der eine ganz und gar nicht schöne Geschichte aus einem Arbeiterviertel seiner Heimatstadt Glasgow - angesiedelt in den 1980-er-Jahren - erzählt!




"Shuggie Bain" ist keine ganz leichte Kost, mehr als eine prekäre Verhältnisse werden eindrucksvoll geschildert, besonders das massive Alkoholproblem von Agnes Bain, der Mutter des titelgebenden Buben Shuggie. Und bei aller Traurigkeit der Geschichten in der trostlosen Arbeitersiedlung vermag es der Autor, der hoffentlich bald einen Nachfolge-Roman vorlegen wird, mit wunderbarem Humor der Leserschaft oft ein Lächeln, wenn nicht sogar Auflachen, hervorzuzaubern. Ein ganz großes Buch, eines, bei dem man auch nach knapp 500 Seiten hoffen würde, dass es noch lange nicht ausgelesen wäre. 

Für "Shuggie Bain" wurde Douglas Stuart 2020 mit dem "Booker Prize" ausgezeichnet, aus meiner Sicht nach der Lektüre mehr als hochverdient! 

Mehr dazu u.a. hier:
NDR