Mittwoch, 1. Januar 2020

Meine Top-5-Romane gelesen in 2019

Nachfolgenden Text kann ich mal wieder quasi unverändert von einem gleichgearteten Blog-Beitrag der letzten Jahre nehmen:

Ein Jahr ist wieder förmlich vorbeigeflogen und wenigstens bin ich in den drei Urlaubswochen im Juni und Oktober in Griechenland  so richtig viel zum Lesen gekommen, auch wenn vor allem zwischen Mitte Oktober und 24. Dezember die Lektüre des immer mehr wachsenden Stapel der ungelesenen Bücher viel zu kurz kam!

Trotzdem hier meine Top-5 aus zumindest 25 gelesenen und großteils wirklich genossenen Romanen, viele davon waren Geschenke, aber meine "Pappenheimer" kennen schon meinen Geschmack, scheint mir Jahr für Jahr mehr.

In alphabetic order (als 2019 zählt für mich alles, was ich in diesem Jahr erstmals gelesen habe, unabhängig vom tatsächlichen Erscheinungstermin):

Joel DICKER - Die Geschichte der Baltimores

Arno GEIGER - Unter der Drachenwand

Vea KAISER - Rückwärtswalzer

Bernhard SCHLINK - Olga

Daniel WISSER - Die Königin der Berge






Montag, 30. Dezember 2019

Das geraubte Leben des Waisen Jun Do

Die Lektüre hat sich leider gezogen, was aber keinesfalls an diesem doch sehr außergewöhnlichem Roman lag. Begonnen im Oktober am vorletzten Urlaubstag auf Kreta habe ich es einfach nicht geschafft, die notwendige Zeit und Muse zu finden, das Buch in Ruhe weiter zu lesen. "Das geraubte Leben des Waisen Jun Do" des US-Schriftstellers Adam Johnson wurde sicher nicht zu Unrecht vor sechs Jahren mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Der Autor bereiste im Vorfeld Nordkorea und dort ist auch die Handlung dieses teils beklemmenden Werkes mit einigen sehr satirischen Ansätzen angesiedelt.



Fast 700 Seiten, die durchaus Durchhaltevermögen und Konzentration erfordern, aber es lohnt sich. Und nicht erst am Ende fürchtet man, dass dieses fiktionale Werk doch näher an der Realität sein könnte als man ahnt. Ich empfehle auf alle Fälle ein paar echte Rezensionen zu diesem Roman, zum Beispiel:

DIE ZEIT
Spiegel online
Süddeutsche Zeitung


Sonntag, 22. Dezember 2019

Mittagsstunde

Ein wohl letzter Buchtipp vor Weihnachten 2019! Im Sommer habe ich den wunderbaren Roman "Mittagsstunde" von Dörte Hansen als Geschenk bekommen, im Oktober konnte ich dieses schöne Buch an einem wunderbaren Strandtag auf Kreta genießen!



Auf etwas mehr als 300 Seiten schildert die Autorin, die vor wenigen Jahren mit ihrem Debüt "Altes Land" (war mir noch nicht vergönnt, kleiner Hinweis für ein Last-Minute-Christkind ;-) ) die deutschen Bestseller-Listen stürmte, den Niedergang des fiktiven Dorfes Brinkebüll, das in der engeren Heimat von Hansen (Nordfriesland, ein von mir noch nicht besuchtes Fleckerl Erde) angesiedelt ist. Kurzweilig und klug, ein echtes Lesevergnügen. Kurz vor Weihnachten aber erlaube ich mir auf echte Rezensionen zum zweiten Roman der 55jährigen deutschen Journalistin und Schriftstellerin zu verweisen:

Süddeutsche Zeitung
Der SPIEGEL
FAZ
Die ZEIT