Unglaubliche 30 Jahre ist es her, dass der grandiose Roman "High Fidelity" von Nick Hornby in deutscher Sprache erschien. 1996 veröffentlicht und im Frühsommer dieses Jahres habe ich ihn gelesen. Ach was, verschlungen!
Die Ausgabe mit dem schönen roten Cover, erschienen im Verlag "Kiepenheuer & Witsch" hat noch immer einen "Ehrenplatz" in meinem notorisch zu kleinen Bücherregal, übrigens direkt neben meiner Erstausgabe von "Fever Pitch", das seinerzeit zuerst mit dem deutschen Titel "Ballfieber" (mehr hier) erschien und ich nur wenige Tage nach "High Fidelity" verschlungen habe.
Ich kann mich noch erinnern, dass mich die Lektüre sofort in den Bann zog, ein Blick auf die ersten Seiten weckt diese Reminiszenz sofort, Start mit einer ersten "Liste" - die "TOP FIVE meiner unvergeßlichsten Trennungen für die einsame Insel in chronologischer Reihenfolge". Die Hauptfigur des Romans, der Besitzer eines vom Zusperren bedrohten Plattengeschäfts (ja, damals war die Compact Disc auf Siegeszug) versucht sich gerade wieder an ein Leben als Single zu gewöhnen. Ein Wiederlesen mit diesem später auch erfolgreich verfilmten Werk (Kinofilm aus dem Jahr 2000 war ganz nett, die Amazon-Serie von 2020 ging bislang an mir vorbei) wäre nett. Ja, ich wäre gespannt, ob mich die rund 330 Seiten auch heute noch so begeistern würden wie im grandiosen Sommer 1996, als meine und die ganze Welt gefühlt noch viel besser, aber auf alle Fälle unbeschwerter war.
Mehr zu "High Fidelity": Blog "Die Schreibmaschine" - DER SPIEGEL
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