Wunderbarer, wenn auch kurzer, Roman der österreichischen Autorin Monika Helfer. "Die Bagage" ist der Start einer mehrteiligen Aufarbeitung der Familiengeschichte der 1947 in Vorarlberg geborenen Schriftstellerin, die mit dem wohl noch bekannteren Autor Michael Köhlmeier verheiratet ist.
Im anno 2020 erschienen Büchlein "Die Bagage" (2021 folgte "Vati" und vor kurzem "Löwenherz") startet die Aufarbeitung der eigenen Familienhistorie rund um den Ersten Weltkrieg - kurzweilig und sehr, sehr lesenswert. Ich freue mich auf die weiteren beiden Teile, Frau Helfer hat mich schon mit diesen knapp 160 Seiten wesentlich mehr begeistert als ihr Gatte Köhlmeier, mit dessen Besteller "Abendland" ich mich vor knapp einem Jahrzehnt nicht wirklich anfreunden konnte.
Lange geplant, doch dann kam der Virus und seine Mutationen. Die sind zwar noch immer nicht weg, aber das Leben in Österreich geht halt mal wieder (zumindest bis Herbst wohl) seinen normalen Gang. Schön auf alle Fälle, dass die Fußballstadien wieder voll sein dürfen und die Gastronomie auch. Auch mein Klub, der SK Rapid, wagt sich wieder vermehrt zu diversen Fan- und PR-Aktivitäten ins "echte Leben" und am 30. März, knapp zwei Jahre und zwei Wochen nach dem Start des ersten Corona-Lockdowns (dem ja einige folgen sollten) ging die "SK Rapid Bundesländer-Tour" los!
Start in meiner Geburtsstadt Wels und daher "musste" ich ganz einfach dabei sein und habe den außerhalb von Pandemiezeiten traditionellen März-Skiurlaub so geplant, dass ich exakt 16 Stunden vor der Auftaktveranstaltung, einem außerordentlich gut besuchten Mediengespräch in einem Extra-Stüberl des Gasthaus "Gösser" am Kaiser-Josef-Platz aus dem Tiroler Ötztal in der Messestadt eintraf. Fix eingeplant für den gesamten Tag waren Präsident Martin Bruckner und die beiden Geschäftsführer Zoran Barišić und Christoph Peschek. Zoki musste kurzfristig passen, wenngleich sich auch wenige Stunden später der Corona-Verdacht erfreulicherweise nicht bestätigte, es gibt doch auch noch "normale" grippale Infekte (wie ich wenig später auch selbst merken "durfte"). Dazu kamen insgesamt vier Spieler nach Wels, zu zwei Terminen die noch rekonvaleszenten U21-Teamspieler Leo Greiml und Lion Schuster und zu zwei weiteren unsere oberösterreichischen Spieler Philipp Schobesberger und Kevin Wimmer (der noch dazu in Wels das Licht der Welt erblickte).
Es war ein schöner und erfreulicher, wenn auch anstrengender Tag. Nach dem fast 90 Minuten dauernden Pressetermin gab es noch einen Schulbesuch in Pernau, einen Business Event bei der Consulting Company (zwanzig Gehsekunden von unserer Wohnung in Wels), eine Veranstaltung beim FC Wels und als Highlight einen Fanstammtisch, der abermals und dieses Mal in einem bummvollen "Gösser" am KJ (mit vielen mir bekannten Gesichtern, darunter meine geliebten Eltern) über die Bühne ging. Mehr dazu kann man gerne in der offiziellen Presseaussendung, verfasst von einer geschätzten Mitarbeiterin aus meinem Team in der Direktion Kommunikation, Medien & PR, nachlesen und zwar hier!
Medial wurde in ganz Oberösterreich und teilweise darüber hinaus sehr umfangreich berichtet, u.a. doppelt in der Kronen Zeitung sowie in OÖN, Tips, Volksblatt oder Bezirksrundschau. Zudem sind bei WT1 und LT1 sehr sehenswerte Beiträge gesendet werden - die Links dazu gleich hier:
Auch Sky Sport Austria entsendete ein eigenes Kamerateam und berichtete (auch hier zu sehen), in der "Rapidviertelstunde", der klubeigenen TV-Sendung beim Wiener Stadtfernsehen W24 wurde ein ausführlicher Beitrag (siehe hier) gemacht und für Rapid TV sowieso (siehe unten)!
Und hier noch einige Foto-Impressionen, mit Ausnahme des Gruppenbildes vor dem Gösser alle vom tollen Fotografen Daniel Widner ("Red Ring Shots") aufgenommen! Fortsetzung der Bundesländer-Tour folgt, noch im April in NÖ, im Mai in der Steiermark und im Juni im Burgenland!
Der französischsprachige Schweizer Autor Joël Dicker hat mich anno 2013 mit seinem Erstlingswerk "Die Wahrheit über Harry Quebert", den ich noch dazu im Urlaub auf der wunderschönen griechischen Insel Kefalonia genießen durfte, schwer begeistert. Ebenfalls gut, aber nicht mehr so herausragend dann für mich "Die Geschichte der Baltimores", die ich 2019 abermals in Hellas, dieses Mal im Oktober auf Kreta verschlang.
Nun lag schon seit einiger Zeit sein dritter Roman, "Das Verschwinden der Stephanie Mailer", auf meinem nie kleiner werdenden Stapel der ungelesenen Bücher. Im Original bereits 2018 erschienen, in der deutschen Übersetzung dann ein Jahr später und nun begann ich mit dem rund 670 dicken Schmöker ganz gewöhnlich in Wien, den Großteil der Lektüre aber dann im traditionellen März-Skiurlaub, fast ausnahmslos in der Abendsonne auf 1.400 Metern in Hochoetz.
Bei dem Ambiente ist ein Buch dann auch fast immer gut, aber Monsieur Dickers Thriller Nummer 3, abermals in den Vereinigten Staaten angesiedelt, hätte mir wohl auch anderorts gut gefallen. Er geriet nur etwas zu lang und manchen Wendungen in der Handlung sind schon etwas sehr aus der Luft gegriffen, trotzdem schafft es der Autor zumindest bei mir wieder ein schönes Lesevergnügen heraufzubeschwören. Zwei Zeitebenen (1994 und 2014) sind mal nicht so ungewöhnlich, etwas gewöhnungsbedürftiger hingegen der Wechsel der "Ich-Erzähler". Aber allemal lesenswert und mit "Das Geheimnis von Zimmer 622" ist bereits seit letztem Jahr der vierte auf Deutsch übersetzte Roman von Joël Dicker am Markt. Ich werde ihn mir wohl wieder gönnen!