Sonntag, 9. August 2020

Die Gesänge der Verlierer

Anno 2009 hat mich der Roman "Nach Hause schwimmen" vom Schweizer Schriftsteller Rolf Lappert restlos begeistert. Ich weiß nicht mehr genau, wie ich seinerzeit zu diesem Buch gekommen bin, vermute aber stark, es war ein (grandioses) Geschenk. Ein Roman als hätte ihn John Irving in seiner Glanzzeit geschrieben, so habe ich ihn in Erinnerung. Mehr dazu auf der Website der FAZ! Nicht umsonst erhielt er dafür den Schweizer Buchpreis und stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreis (damals gewann "Der Turm" von Uwe Tellkamp)




Hoch war daher meine Erwartung für den zweiten Roman, den ich nach elf Jahren Pause von Lappert in Angriff nahm. Dieser lag schon ewig im Stapel der ungelesenen Bücher und trägt den schönen Titel "Die Gesänge der Verlierer". Ganz konnte das bereits 1995 erschienene Buch des weit gereisten Eidgenossen (Lappert lebte später übrigens fast ein Jahrzehnt in Irland) meine hohen Erwartungen nicht erfüllen, obwohl der "Plot" wirklich vielversprechend wäre. Ein englischer Rockband-Manager macht sich auf den Weg in die USA um seinen Bandleader retour zu holen, der ist einfach abgehauen, obwohl der große Durchbruch für die Kombo unmittelbar bevorzustehen scheint. 

Es wird schließlich ein Road-Trip mit Manager Tyler, grundsätzlich lesenswert, aber das ganz große Momentum hat zumindest mir einfach gefehlt. Eine umfangreichere Inhaltsangabe und Bewertung habe ich auf diesem Blog gefunden! 

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