Sonntag, 14. Januar 2024

Am Hauser Kaibling ins Jahr 2024

Was für ein Glück! Durch Zufall ergatterten wir für die ansonsten wohl hoffnungslos ausgebuchte Zeit zwischen 30. Dezember und 6. Jänner eine bezaubernde kleine Hütte direkt an der Skipiste (Prennerabfahrt) auf rund 1.100 Metern Seehöhe in der schönen Steiermark. Genauer im Skigebiet Haus-Schladming-Rohrmoos-Hochwurzen-Reiteralm, in dem Fall direkt am Hauser Kaibling.

Bei den netten Gastgebern im "Oberprenner" mieteten wir uns in den nur 32 Quadratmeter großen "Troadkasten" ein, in unmittelbarer Nachbarschaft lediglich die Besitzer und daneben eine nette große Runde aus Paderborn, die scheinbar seit vielen Jahren den Jahreswechsel dort verbringen und die große Nachbarhütte, die eine Belegung von fast 20 Personen ermöglicht, bewohnten.

Uns erwarteten beste Bedingungen zum Skifahren und da es rund eine Stunde vor dem Jahreswechsel unter dem Motto "Kitsch as Kitsch can" intensiv zu schneien begann auch ein kleines Winterwunderland. Von der kleinen Hütte aus, die über eine Schotterstraße zu erreichen ist (für die Abfahrt erstmals seit Jahren Schneeketten auf den Reifen), erreicht man direkt die Piste, was ich an meinen vier Skitagen, selst am Neujahrstag, zur "ersten Spur" nutzte. Zwei Tage gönnten wir uns feine Winterwanderungen, einmal ebenfalls direkt von der Hütte aus, ein andermal in der Nähe des nur wenige Autominuten entfernten Gebiets bei der schönen Ramsau!

Schade nur, dass das Quartier für den Jahreswechsel 2024/25 bereits anderwertig vergeben ist, gerne hätten die Gattin, die aufgrund eines beleidigten Knies nur einen Skitag absolvierte, aber trotzdem begeistert war und auch solo fleißig Winterwanderungen bestritt, eine Fortsetzung erlebt! 

Einige Impressionen von herrlichen und entspannenden Tagen, die ab 17:00 Uhr stets mit feinem Essen, Pokerwürfeln und guter Lektüre ihren Ausklang fanden: 
















Samstag, 13. Januar 2024

Die Wurzeln des Lebens

Ein "Mammutprojekt" war für mich (aus beruflichen und privaten Zeitgründen) die Lektüre dieses großen Romans! Begonnen am letzten Urlaubstag im Oktober 2023 auf Kreta, beendet erst im Jänner 2024 auf einer urigen Almhütte am steirischen Hauser Kaibling. 

Etwas mehr als 600 Seiten dick ist dieses Werk des vielfach ausgezeichneten US-Autors Richard Powers, der bereits 2006 für "Den Klang der Zeit" (liegt seit Jahren auf meinem Stapel der ungelesenen Bücher) den "National Book Award" und 2019 für dieses Buch, "Die Wurzeln des Lebens" (im Original 2018 als "The Overstory" erschienen), den Pulitzer-Preis für Literatur.




Und diesen nicht umsonst, denn diese "Hommage an die Bäume" (so auf der Rückseite der Taschenbuchausgabe zu lesen) ist wirklich ein außergewöhnliches Werk, das auch wunderbar aufgebaut ist. "Wurzel", "Stamm", "Krone" und "Samen" lauten die vier Hauptkapitel und die Leserschaft lernt auch viel rund um die interessanten Geschichten in der Geschichte. Stark!

Mehr zum Buch des 1957 geborenen Autors hier:
Deutschlandfunk Kultur
Der Spiegel
Süddeutsche Zeitung

Sonntag, 7. Januar 2024

Meine Top-Romane gelesen in 2023

Einmal mehr ist im abgelaufenen Kalenderjahr 2023 mein "Stapel der ungelesenen Bücher" nicht geschrumpft, sondern vielmehr weiter gewachsen. Einem kurzen und einem schön langen Urlaub in Griechenland (Karpathos und Kreta) sei gedankt, dass ich wenigstens zur Lektüre von 22 Romanen kam, ansonsten hätte es ganz bitter ausgehen. Traditionell mau mal wieder von Ende Oktober bis Weihnachten, Jahr für Jahr schaffe ich es kaum, mich in Ruhe einem guten Buch zu widmen. Das sollte sich mal 2024 auf alle Fälle ändern. 

Heuer habe ich aber zusätzlich manch Sachbuch genossen, mein jährliches Best-Of beschränkt sich aber wie seit länger Zeit auf Fiktion! 

Und hier meine Favoriten, die ich anno 2023 genießen durfte, in alphabetischer Reihenfolge:

Matthias BRANDT - Blackbird

Monika HELFER - Löwenherz

John IRVING - Der letzte Sessellift 

David MITCHELL - Utopia Avenue 

Stephen KING - Holly

Sven REGENER - Glitterschnitter

Martin SUTER - Melody

Mein liebster Roman, den ich 2023 (übrigens innerhalb von zwei Tagen auf Karpathos) gelesen habe! David Mitchell - einer der ganz großen zeitgenössischen Autoren!