Mittwoch, 5. August 2026

RAPID LIEBE - Eine Sky Doku der anderen Art

Seit wenigen Tagen abrufbar und seit Montag auch kostenlos für all jene, die kein Sky-Abo oder ähnliches haben. 

Unter dem Titel "Rapid Liebe" hat Filmemacher Christopher Jochum, den ich seit mehr als zwei Jahrzehnten nicht nur kenne, sondern auch überaus schätze, einen rund einstündigen Film gestaltet, der "meine" Rapid in vielen Facetten zeigt und für viele sicher auch überraschend Protagonisten aus Kunst & Kultur ins Bild rückt. Nicholas Ofczarek, Der Nino aus Wien, Florian Scheuba und Dirk Stermann, dazu Klubikonen wie Hans Krankl, Andi Herzog, Steffen Hofmann oder Antonín Panenka und auch Menschen, die aus verschiedenen Teilen der Anhängerschaft kommen.

Eine klassische Saisondoku war nie geplant, trotzdem gibt es auch kurze Einblicke in die Kabine zu den Trainern der letzten Saison (neben Johannes Hoff Thorup auch Peter Stöger, der neben Markus Katzer der eigentliche Initiator dieser Doku von Klubseite war) oder in ein abschließendes Transfergespräch (Yusuf Demir).

Ich bin stolz, dass ich mit Ideen und Kontakten einen kleinen Teil zum Gelingen beitragen durfte, ohne die grandiose Arbeit von Christoph Jochum und seinen Team wäre das Ergebnis aber nie so leiwand geworden. Schade nur, dass wir (zu wenig) Material von sportlichen Erfolgen aus der jüngsten Vergangenheit dabei hatten.

Mit "Die Rapid" hat Sky vor wenigen Monaten übrigens auch eine sehr gelungene (mehrteilige) Doku über das grün-weiße Frauenteam produziert, damals mit riesiger Unterstützung des grün-weißen "Digital-Media"-Teams rund um Simone Bintinger, Sarah Pum, Mario Roemer, Lukas Marek und Tristan Ruschka! Sollte man auch gesehen haben! 

Hier die knapp 60 Minuten "RAPID LIEBE":






Samstag, 25. Juli 2026

Premiere in Andorra

 Qualifikationsspiele in der UEFA Conference League sind manchmal gleichbedeutend mit vergleichsweise "exotischen" Destinationen". Bescherte mir im Vorjahr Runde 2 eine Premiere in Montenegro, so war es heuer der Kleinstaat Andorra, gelegen auf einer Hochebene in den Pyrenäen zwischen Frankreich und Spanien. Der französische Einfluss blieb mir beim relativ kurzen Aufenthalt eher verborgen, die rund 25.000 Einwohner*innen beherbergende Hauptstadt Andorra la Vella (bedeutet "Alt-Andorra") fühlt sich sehr spanisch an, Amtssprache ist katalanisch. 

In Catalunya liegen auch die beiden internationalen Flughäfen, die dem nicht einmal 100.000 Menschen zählenden Andorra relativ nahe liegen. Barcelona und Girona, trotzdem ist der Begriff "nahe" in dem Fall sehr relativ. Für uns ging es am Vormittag mit der mit bis dahin unbekannten "Air Horizon" aus Wien Schwechat los, die Flugnummer "HAT1899" war beim Hinflug fast so gut gewählt wie jene beim Rückflug ("HAT1140"). Fast punktgenau zu High Noon erfolgte die Landung, der Flieger war bis auf den letzten Sitz ausgebucht und in Girona ging es bei mindestens 35 Grad Hitze in die Busse. 

Von dort aus folgte ein rund dreistündige Fahrt in die auf fast genau 1.000 Meter Seehöhe gelegene Hauptstadt von Andorra, die Grenzkontrolle fiel überschaubar aus, obwohl Andorra kein EU-Mitglied ist. Zahlungsmittel ist trotzdem der Euro, die Roaming-Kosten können trotzdem absurd hoch sein, was aber eine "Holafly-E-Sim" zu verhindern wusste.

Auch wenn alle Wetter-Apps aktuelle Temperaturen von knapp unter 30 Grad auswarfen, erwartete uns eine brutale Hitze bei der Ankunft (der Anzeige bei der benachbarten Apotheke, die 35 Grad meldete, traue ich mehr) im durchaus mondänen Teamquartier, einem "Plaza"-Hotel. Knapp vor 16 Uhr schnell auf das Zimmer, rein in kurze Hose und T-Shirt und ein kleiner Snack (für mich natürlich ein Sandwich mit Jamon und Käse!). Um 19:00 Uhr war dann das Abschlusstraining angesetzt, die Fahrt vom Hotel zum Spielort, dem rund 3.300 Personen fassenden Nationalstadion ("Estadi Nacional") war nicht der Rede wert - rund fünf Minuten. Die obligatorische Pressekonferenz fiel aus, denn aus Österreich war kein Medium vor Ort, der hiesige öffentlich-rechtliche Rundfunk war mit einem keine zwei Minuten dauernden Interview mit unserem Coach Johannes Hoff Thorup mehr als happy. Ähnlich überigens dann am Matchtag, denn das Match wurde nicht im herkömmlichen TV-Standard produziert, sondern lediglich für den Wettmarkt und ein Portal namens "Solidsport.com" gestreamt, im letzteren Fall als "Pay-Per-View-Modell" zum regulären Preis von 15 Euro! Zumindest wurde uns von dem sehr kooperativen Portal aber ein Link zu einem stark vergünstigten Angebot (8,99 Euro) für die Rapid-Mitglieder und/oder "Season-Ticket-Holder" zugesichert und auch eingehalten. Die Übertragung klappte, das Feedback jener, die das Match so verfolgt haben, war recht okay und die Herrschaften von Solidsport sehr happy über die Anzahl der Pay-per-Views. Und da die technischen Voraussetzungen im Estadi Nacional überraschend gut waren, boten meine engagierten Kollegen aus dem Digital Media-Team des SCR sogar noch eine gratis Internet-Radio-Übertragung an - gracias, Lukas & Mario! 

Nun denn, Andorra la Vella ist ein sehr nettes Städtchen mit lässigen Lokalen und einigen sehenswerten Foto-Spots (selbst ein Skulptur des großen Salvador Dali ist dort zu sehen - "La noblesse du temps"), doch untertags war es fast zu heiß um die klimatisierten Räume zu verlassen. Für die Sportler sowieso. Doch sobald die Sonne nicht mehr herbrannte (das war spätestens ab Beginn von Abschlusstraining und Match um jeweils 19 Uhr der Fall), war es ganz angenehm. Auf Kunstrasen ging die Partie so über die Bühne, am Ende hieß es 3:1 für "meine" Rapid, eine mehr als gute Ausgangsposition für das Rückspiel kommende Woche in Hütteldorf. Für Klub TV und Medienservice waren meinerseits nach Spielende noch einige Stimmen von Trainer, Geschäftsführer Sport und Spielern einzuholen und zu versenden, knapp vor 22 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum Flughafen Girona und um 5:30 Uhr öffnete ich meine Wohnungstür in Wien. Ein entspannter Kurz-Trip sieht anders aus, aber wir waren ja nicht zum Spaß hoch oben in der Hochebene! 






Hier ein paar Impressionen:





































Samstag, 18. Juli 2026

Der Kaffeedieb

Im vorletzten Sommer versüßte mit die Lektüre des Romans "Die Erfindung des Lächelns" des deutschen Autors Tom Hillenbrand einen ohnehin schönen Aufenthalt in einem netten Steinhaus hoch über Mošcenička Draga an der kroatischen Riviera. Damals war dieser an historische Ereignisse angelehnte Roman ein Geschenk eines langjährigen und mittlerweile emeritierten Sky-Kommentators, selbiger beschenkte mich aber ein weiteres Mal mit einem Werk des 1972 geborenen und ehemaligen Ressortleiter von SPIEGEL online!




Wieder mit großem historischen Background und der reicht weiter in die Vergangenheit als bei meiner ersten Lektüre, denn nun landen wir als Leserschaft im Jahr 1683 und alles dreht sich - okay, die Überraschung wird sich aufgrund des Titels in Grenzen halten - um Kaffee. Hillenbrand konstruiert auf knapp 470 Seiten ein höchst amüsante und kurzweilige Geschichte, die mich rasch in ihren Bann gezogen hat. Die Hauptfigur, ein dubioser Spekulant und Meisterfälscher von eh alles quasi und namens Obediah Chalon, wuchs mir so wie seine obskure "Bande", die zum Ziel hat, die Kaffeebohne(n) aus Mekka nach Europa zu schmuggeln, irgendwie ans Herz. So wie der ganze Roman, der erstmals vor einem Jahrzehnt erschienen ist und dessen zehnte Taschenbuchausgabe von 2024 mein Leserherz erfreute. Ein großes Vergnügen! 

Mehr zu "Der Kaffeedieb": 
Blog Kaffeehaussitzer (wie passend!) 

Freitag, 3. Juli 2026

Caledonian Road

 Ich kann mich nicht mehr genau entsinnen, wie ich auf dieses Werk gestoßen bin, auf alle Fälle freute ich mich sehr, dass es auf einen kurzen Urlaub auf Kreta mitkam und es ein paar Monate vorher aufgrund meines "Morawa-Merkzetterls" wohl auf dem Gabentisch landete.

Darum geht es: Um einen echten Wälzer des mir bis dato unbekannten schottischen Autors Andrew O´Hagan mit dem Titel "Caledonian Road" (2024 sowohl im englischsprachigen Original als auch ins Deutsche übersetzt bei Ullstein so erschienen). Fast 800 Seiten, angesiedelt im London des Jahres 2021 (Da war doch eine Pandemie), und keine Seite ist es zu viel! 


Mit der schottischen Geburtstadt (Glasgow) des Autors hat der Roman kaum zu tun, die Upper Class von London steht im Mittelpunkt und der Hauptprotagonist der Handlung, ein 52-jähriger Kunsthistoriker und "Promi"-Akademiker namens Campbell Flynn. Rund herum tummeln sich Adelige, Oligarchen und allerlei "Adabeis" - kaum jemand bleibt verschont. Und Dank ruhiger Urlaubstage in und rund Agia Galini war es mir vergönnt, dieses lesenswerte Opus Magnum in wenigen Tagen und in einem Guss genießen zu dürfen. 

Sieben Roman hat der im Jahr 1968 geborene Andrew O´Hagan bereits veröffentlicht, übersetzt sind derzeit neben "Caledonian Road" nur zwei bei meinem favorisierten Online-Buchhändler "morawa" erhältlich. Scheinbar brandneu und im Hardcover mit Veröffentlichungsdatum 30. April 2026 der Roman "Maifliegen" (im Orginal erschien "Mayflies" bereits anno 2020) und als Paperback mit angegebenem Erscheiungsdatum Juli 2018 der Roman "Leuchten über Blackpool" (2015 als "The Illuminations" erschienen und auf der Longlist des Man Booker Prize und aus unerfindlichen Gründen auch auf meinem Morawa-Merkzetterl gelandet, doch bislang nicht erworben). 

Mehr zum wunderbaren Roman "Caledonian Road":
DIE WELT
blog buch-haltung
Deutschlandfunk

Samstag, 20. Juni 2026

Die Affäre Alaska Sanders

Mein fünfter Roman des immer noch jungen (geboren im Juni 1985 in Genf) Autors Joël Dicker, der mich vor mehr als einem Jahrzehnt - im Jahr 2013 - mit dem Thriller "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" wirklich begeistert hat! Mir gefielen auch die nachfolgenden Werke, die ich mir 2019, 2022 und 2024 zu Gemüte führte, doch nun war ich besonders gespannt, wurde doch "Die Affäre Alaska Sanders" (im französischsprachigen Original erschienen anno 2022 als "L´Affaire Alaska Sanders") bei der Veröffentlichung als Fortsetzung der "Harry-Quebert"-Story angepriesen.


Ich bin überzeugt, dass man den aktuellen Roman ohne jegliche Vorkenntnisse sehr genießen kann und wenn es auch schon fast 13 bzw. sieben Jahre her ist, dass ich den "Quebert" bzw. "Die Geschichte der Baltimores" gelesen hat, ist es doch fein, wenn man bei der aktuellen Lektüre immer wieder an diese beiden Romane des Schweizers erinnert wird.

"Die Affäre Alaska Sanders" bietet auf alle Fälle auf fast 600 Seiten wieder kurzweilige und spannende Lektüre, viele Wendungen und Irrungen, der Autor beweist seine Qualität, echte "Page-Turner" zu verfassen. Mir hat es sehr gefallen, sein bereits im Februar dieses Jahres als Taschenbuch erschienener aktueller Roman "Ein ungezähmtes Tier" wird wohl bald wieder auf meinem Stapel der (noch) ungelesenen Bücher landen!

Mehr zu "Die Affäre Alaska Sanders":
booknerds.de - Die Presse - literatur-blog.at

Meine bisherigen gelesenen Roman von Joël Dicker:
Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert 
Die Geschichte der Baltimores 
Das Verschwinden der Stephanie Mailer 
Das Geheimnis von Zimmer 622 

Mittwoch, 10. Juni 2026

Der Gott des Waldes

Ein Weihnachtsgeschenk, auf dessen Lektüre ich sehr gespannt war, ist dieser Roman der US-Autorin Liz Moore gewesen. Er stand ohnehin auf meiner "Wunschliste" und nun war es soweit und durfte ich im Mai die Lektüre des fast 600 Seiten starken Thrillers genießen!




"Der Gott des Waldes" - im Original 2024 als "The God of the Woods" erschienen - ist ein Ereignis, Ex-Präsident Obama hat ihn nicht umsonst empfohlen und auch die Einschätzung des großen Stephen King, die am Buchdeckel zu lesen ist ("Von Anfang an ist es schwer, diesen langen Roman aus der Hand zu legen - ab Seite 200 ist es unmöglich"), ist nachvollziehbar.

Eine grandios konstruierte Story rund um einen Ferienlagerplatz mit Handlungssträngen in den 1960-er- und 1970-er-Jahren und überraschenden Wendungen en masse! Mich hat das Buch wirklich begeistert, von der 1983 in Boston geborenen Autorin liegen in deutscher Sprache zwei weitere Werke auf, schon länger der Vorgängerroman "Long Bright River" von 2020 und "Der andere Arthur" (auf Deutsch erst heuer veröffentlicht, im Original mit dem Titel "Heft" bereits anno 2012! Zwei weitere Romane harren noch der Übersetzung, zumindest "Long Bright River" möchte ich mir in Zukunft auch gönnen!

Mehr zu "Der Gott des Waldes" u.a. hier:
NDR
SWR
Blog buch-haltung

Samstag, 6. Juni 2026

Zu Gast im podcast "Wertgespräche"

Die ehemalige und langjährige ORF-Mitarbeiterin und erfahrene Radio- und TV-Moderatorin Daniela Soykan hat vor einiger Zeit einen interessanten Podcast namens "Wertgespräche" gestartet. Netterweise lud mich die nun u.a. als Lektorin an österreichischen Fachhochschulen tätige Kommunikationsexpertin im Mai als Gast für ihre 28. Folge ein.

Wer 64 Minuten Zeit bei dementsprechenden Interesse hat, kann die Folge bei Apple-Podcasts und spotify hören, eingebettet ist das sehr angenehme Gespräch auch hier in diesem Beitrag. 









Samstag, 23. Mai 2026

Ohne Kalaschnikow schlaf ich schlecht

Nach der Lektüre des Vorabdruckes eines Kapitels des Reiseromans "Ohne Kalaschnikow schlaf ich schlecht" habe ich mich richtig auf dieses Werk von Lukas Matzinger, seines Zeichens Edelfeder der Wiener Stadtzeitung "FALTER" und dort Verfasser wunderbar zu lesender Artikel (vor einem knappen Jahrzehnt einmal eine Coverstory mit einem Portrait des damaligen "Fußballgottes" Steffen Hofmann; damals lernte ich den Steirer mit dem kleine Makel "Sturm-Fan" auch kennen und schätzen), gefreut.




Zu meiner Überraschung war das mit 300 Seiten viel zu kurz gehaltene Werk nicht als Geschenk anlässlich meines vergangenen Wiegefestes auffindbar, daher erwarb ich es umgehend bei der nächsten Möglichkeit im neuen Lebensjahr. Das Buch, verfeinert mit tollen Fotos von Matzinger´s Lebens- und Reisebegleiterin, der Oberösterreicherin Olivia Wimmer, zog mich von der ersten Zeile in seinen Bann. 

Der Autor ist mit einer grandiosen Fabulierkunst gesegnet und bietet der Leserschaft herrliche Einblicke in die fast einjährige Autoreise (mit einem mehr als 40 Jahre alten "T3"-VW-Bus) über rund 35.000 Kilometer. Einmal China und zurück, an irren Erlebnisse und interessanten Geschichten darf man eintauchen. 

Eine absolute Leseempfehlung, meine Freude an der Lektüre konnte mir die Tatsache, dass ich die letzten rund 50 Seiten auf der Rückfahrt von einer bitteren Rapid-Niederlage beim SK Sturm aus Graz nach Wien auf einer der Rückbänke eines VW-Busses viel modernerer Prägung verschlungen habe, nur wenig vermiesen. Lesenswert in "Ohne Kalaschnikow schlaf ich schlecht" ist ohnehin alles, sogar die Schilderung, wie der Autor bei rudimentärer Internetverbindung irgendwo im Nirgendwo den Meistertitel seiner "Schworzn" im Frühjahr 2024 mitverfolgte.

Mehr zum Roman u.a. hier:
FM 4
FALTER
Falter-podcast

Donnerstag, 14. Mai 2026

In einem Zug

Ein schönes Geburtstagsgeschenk war dieser Roman von Daniel Glattauer, den ich letztes Jahr mit der Lektüre von "Die spürst du nicht" quasi wieder entdeckt habe. Auch "In einem Zug" wurde zurecht ein absoluter Bestseller und die knapp 200 Seiten bieten beste Unterhaltung und vergehen wie im Flug.




Als Leserschaft läßt uns der 1960 geborene Autor an einer Zugfahrt (wohl mit der Westbahn, da die Reise in Hütteldorf startet) von Wien nach München teilnehmen, über jede Station gibt es einleitend witzige Anekdoten, ansonsten steht ein Gespräch zwischen der Hauptfigur, dem Schriftsteller Eduard "Edi" Brünnhofer und einer (vermeintlichen) Zufallsbekanntschaft im Mittelpunkt. Es geht um Liebe, das Schreiben und viele mehr und nimmt eine überraschende Wendung gegen Ende des wunderbaren Romans. Sollte man gelesen haben, gerne auch in einem Zug! 

Mehr zu "In einem Zug" zum Beispiel hier: 

Dienstag, 5. Mai 2026

Young Mungo

Vor knapp vier Jahren begeisterte mich die Lektüre des Romans "Shuggie Bain", für den der 1976 geborene schottische Autor Douglas Stuart den "Booker Prize" des Corona Jahres 2020 erhalten hatte. Dieses autobiographisch angehauchte Werk war sein Debüt und der Nachfolgeroman "Young Mungo", der mir nun im beruflich mal wieder turbulenten Frühling 2026 willkommene Abwechslung bereitete, erinnert sehr an das fantastische Vorgängerbuch.




Abermals ist die Handlung in der Heimat des Schriftstellers, dem (sehr) rauen Teil von Glasgow, angesiedelt. Die viel zu junge (dreifache) Mutter des schwulen Titelhelden erschüttert bei der Lektüre ebenso wie die höchst toxische Allgemeinlage im schottischen Elend der wohl frühen 1990-er-Jahre. Schwerster Alkoholismus, genug andere Drogensüchte, Arbeitslosigkeit und soziale Verrohung verhindern eine trotzdem schöne Liebesgeschichte zweier Außenseiter nur teilweise. 

Mich haben die etwas mehr als 400 Seiten allenfälls ähnlich beeindruckt hinterlassen wie das hoch dekorierte Erstlingswerk und ich bin schon sehr gespannt, was in Zukunft noch aus der Feder von Mister Stuart in die Buchform zu lesen sein wird.  Und ach ja, Fußball in Form von brutalen Kämpfen zwischen den "Fans" von Celtic und den Rangers, streng zugeordnet noch nach den katholischen Grün-Weißen und den protestantischen Blauen und nicht nur an Tagen des "Old Firm", ist auch immer wieder Thema rund um "Young Mungo" und vor allem die Bande dessen älteren Bruders Hamish......

Mehr zum Buch beispielsweise hier:
FM4
taz
Berliner Zeitung

Montag, 6. April 2026

Lunapark

Mein zweiter "Rath"-Roman im Jahr 2026, Teil 6 der großartigen historischen Krimi-Reihe des deutschen Autors Volker Kutscher!

Auch "Lunapark", angesiedelt im Berlin des Jahres 1934, ist wie die fünf Vorgängerwerke absolut lesenswert, bietet einen spannenden Kriminalfall und abermals hochinteressante historische Einblicke in die Zeit der Machtergreifung der Nationalsozialisten.




Der titelgebende "Lunapark" ist ein Vergnügungspark, der zum Zeitpunkt der Handlung seit kurzem nicht mehr in Betrieb ist, aber u.a. als Versteck für allerlei Gesindel dient und am Ende des Romans kommt es dort auch zum "Showdown", dessen Ausgang natürlich nicht verraten werden soll. Die Hauptfigur Gereon Rath, Kriminalkommissar, muss sich nicht nur mit herkömmlichen Verbrechern herumschlagen, sondern auch mit SA, SS und der GeStapa (so heißt sie noch und steht für Geheimes Staatspolizeiamt). Auch der ominöse Johann Marlow, großer Boss einer Vereinigung der organisierten Kriminalität, nimmt dieses Mal wieder eine bedeutender Rolle im Geschehen ein, in Band 7 mit dem Titel "Marlow" wohl noch viel mehr. 

Auf rund 550 kurzweiligen Seiten machte mir die Lektüre auf alle Fälle Gusto auf die verbleibenden vier Bände der Reihe, die 2024 mit Band 10 unter dem Titel "Rath" im Jahr 1938 sein Ende gefunden haben soll. 

Sonntag, 29. März 2026

Allmen und Herr Weynfeldt

Weiter geht es mit der Krimi-Reihe rund um den versnobten und notorisch über seine Verhältnisse lebenden und in der Kunstszene umtriebigen Schweizer Privatermittler Johann Friedrich von Allmen, die der eidgenössische Autor Martin Suter vor 15 Jahren mit Band 1 "Allmen und die Libellen" ins Leben gerufen hat.

Mittlerweile (im Hardcover 2024 und als Taschenbuch heuer) ist der siebente Band auf den Markt und wie gewohnt bietet der 1948 geborene Autor, der nur alle vier Jahre Geburtstag feiern kann (29. Februar), routinierte und unterhaltsame Lektüre in der Welt der (vermeintlich) reichen und schönen.



Dieses Mal freundet sich Allmen, wie immer unterstützt von seinen lateinamerikanischen Helferleins Carlos & Maria, mit seinem Auftraggeber, dem Kunstsammler Adrian Weynfeldt, an und die Klärung des Falls - der Diebstahl eines Bildes von Pablo Picasso (das wahrscheinlich kein Original ist) - läuft eher nebenbei und wird schlußendlich am Ende des abermals lediglich rund 200 Seiten schlanken Kriminalromans auf nur zwei Seiten finalisiert. Wie immer bei Martin Suter hat mir die Lektüre Spaß gemacht, viel Zeit braucht man nicht einplanen, denn der Diogenes Verlag kam mit etwas größerer Schrift dazu, dass die 200 Seiten erst erreicht wurden. 

Mehr zu "Allmen und Herr Weynfeldt" u.a. hier:
Tagesanzeiger 
WAZ
Die Presse 

Mehr zu Band 1 bis 6:

Freitag, 27. März 2026

Nordwasser

Ein packender Roman, bei dem ich beim besten Willen nicht mehr weiß, wie ich auf ihn gekommen bin. Die Rede ist von "Nordwasser", 2018 in deutscher Sprache erschienen, zwei Jahre nach dem englischen Original mit dem Titel "The North Water". 

Autor ist der in der Hafenstadt Hull aufgewachsene Brite Ian McGuire, der in seinem "Brotberuf" als Literaturwissenschaftler bezeichnender Weise auch eine große Arbeit über Moby-Dick-Erschaffer Hermann Melville verfasst hat.



"Nordwasser" hat ebenfalls mit Walen zu tun, genauer gesagt nimmt uns der Schriftsteller auf eine - die letzte - Reise des Walfang-Schiffs "Volunteer" im Jahre 1859 nimmt. Es ist kein angenehmes Lesevergnügen. Ungeschönt und brutal schildert der 1964 geborene Autor auf (in der Taschenbuchausgabe) knapp 370 Seiten den Alltag auf dem Schiff, den Überlebenskampf der Crew auf dem Eis und ziemlich grausliche Verbrechen. Eine großartige Mischung aus Abenteuer-, Historien- und Kriminalroman ist Mister McGuire da gelungen und ich durfte den Großteil des Buches bei strahlendem Sonnenschein im schönen Gebiet rund um die Skiorte Hochoetz, Ochsengarten und Kühtai genießen. 

Mehr zu "Nordwassser" u.a. hier:

Donnerstag, 12. März 2026

Eroberung

Ein Roman, auf den ich vor einigen Jahren - wenn ich mich recht erinnere - durch einen Beitrag im von mir sehr geschätzten TV-Format "Druckfrisch" (ARD) aufmerksam geworden bin, war "Eroberung" vom französischen Autor Laurent Binet. 

Im Original ist der wunderbare Roman bereits im Jahr 2019 unter dem Titel "Civilizations" erschienen, ein Jahr später bei Rowohlt in deutscher Sprache und 2022 dann im selben Verlag als Taschenbuch, diese Ausgabe lag dann auch zum letzten Weihnachtsfest auf meinem traditionellen Bücherpackerl. 




Als alter "Trekkie" liebe ich ja das Spiel mit alternativen Welten und der 1972 in Paris geborene Binet spielt sich mit dem Thema perfekt. Ganz kurz zusammengefasst: Was wäre gewesen, wenn nicht die Europäer wie Senor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent unterjocht hätten, sondern dort gescheitert wären und sich das Volk der Inkas auf den Weg Richtung "Orient" mit erstem Ziel Lissabon gemacht hätten. In "Eroberung" ist dieses Szenario eingetreten, zudem schafften es die Wikinger hunderte Jahre davor schon bis nach Südamerika. Auf fast 400 mehr als kurzweiligen Seiten (nur im ersten Kapitel um die Wikinger mit der "Saga von Freydis Eriksdottir" benötigte ich etwas Anlaufzeit) zog mich "Eroberung" voll in den Lesebann, vor allem das Hauptkapitel mit dem nach dem legendären Inka-Herrscher benannten "Atahualpa-Chroniken" ist absolut genial! 

Somit eine uneingeschränkte Leseempfehlung für diesen Roman, der in mir Erinnerungen an "Geschichte machen" von Stephen Fry (die Geburt von Adolf Hitler wird verhindert; von mir gelesen anno 1999), "Vaterland" von Robert Harris (die Nationalsozialisten gewinnen den Zweiten Weltkrieg; von mir gelesen 1996), "NSA" von Andreas Eschbach (in der NS-Ära gibt es bereits die moderne Computertechnologie; von mir gelesen anno 2020) oder "Der Platz an der Sonne" von Christian Torkler (Flüchtlingswelle vom verarmten Europa ins reiche Afrika; von mir gelesen ebenfalls anno 2020) wachgerufen hat! 

Mehr zu "Eroberung" hier:
Deutschlandfunkkultur - SZ - literatur-blog.at 


Samstag, 7. März 2026

Romanverfilmungen zum Streamen

Eine feine Kombination, wenn man gerne gute Romane liest und hin und wieder auch Serien schaut, ist es, wenn (spannende) Bücher oder gar Buchreihen verfilmt werden.

Im Jahr 2026 habe ich (bislang) zumindest zwei Serien auf netflix geschafft (das Abo zahlt sich also wirklich aus, hihi), beide auf Grundlagen von Autoren, die ich recht schätze. Noch im Dezember 2025 bin ich in einen Hotelzimmer im bosnischen Mostar schlaflos zufällig auf "Mr. Mercedes" gestoßen, damals noch im Unwissen, dass es sich eigentlich um eine "alte" Serie handelt. Bereits von 2017 bis 2019 wurden die drei Staffeln nach der Roman-Trilogie des großen Stephen King (neben dem titelgebenden "Mr. Mercedes" sind das in deutscher Sprache "Finderlohn" und "Mind Control") verfilmt. Natürlich nicht so gut, wie auf Papier zu lesen, aber kurzweilige Unterhaltung allemal.




Kurz danach empfiehlt mir netflix die Serie "Dept. Q" und ein Blick in den Trailer zeigt mir, da ist die Grundlage der mich damals fesselnde Roman "Erbarmen" des dänischen Autors Jussi Adler-Olsen. Die Handlung wird zwar nach Schottland verlegt, der unkonventionelle Chefermittler für "Cold Cases" und Leiter des neuen Dezernats Q heißt aber weiter Carl Mørck, sein schräger syrischer Assistent bekommt einen neuen Namen und aus einer entführten Politikerin wird eine entführte Staatsanwältin. Sonst aber, packende neun Folgen und die wohl berechtigte Hoffnung, dass viele weitere Staffeln folgen könnten, sind doch mittlerweile bereits elf (!) Romane rund um Mørck & Team auf dem Markt, sechs davon von mir noch nicht gelesen, doch die ersten fünf haben mir allesamt spannende und gute Unterhaltung geboten! 



Freitag, 6. März 2026

Zu Gast im Videopodcast

Ende letzten Jahres erreichte mich eine freundliche Anfrage von einem mir bis dahin unbekannten Podcast-Host, ob ich denn für ein Gespräch rund um meine Tätigkeit beim SK Rapid zur Verfügung stehen würde. 

Das macht man gerne und nachdem wir im Jänner den ursprünglich geplanten Termin verschieben mussten, trafen wir uns in der dritten Februar Woche bei uns in Hütteldorf in der Loge des Vereins. Ein nettes Gespräch, auch wenn mein Kopf aufgrund des wenige Tage vorher ausgetragenen Wiener Derbys samt negativer Begleiterscheinungen nicht wirklich hundertprozentig frei war........

Zu sehen auf dem YouTube-Kanal von UMPanMedia, ich danke Host Christian Leitner für die Einladung und den angenehmen Termin! 







Freitag, 27. Februar 2026

Content

Nach "Salonfähig" mein zweiter Roman des jungen (Jahrgang 1994) österreichischen Autors Elias Hirschl. "Content" ist ein recht schmales Buch, das der hochgelobte Schriftsteller während seiner Zeit als Stadtschreiber von Dortmund verfasst hat. Der "Pott", allerdings nicht in der Gegenwart, sondern in der (wohl nicht allzu fernen) Zukunft.

Hirschl nimmt mich als Leser nicht ganz so mit wie beim Vorgängerwerk "Salonfähig", trotz nur knapp 220 Seiten hat der Roman auch leichte Längen. Aber: Er ist allemal lesenswert, der Autor dokumentiert die derzeitige (fast) völlig sinnentleerte Version des Internets, die Gefahren einer von jeglicher sozialer Kompetenz & Intelligenz eingesetzten KI, den Wahnsinn der ausbeuterischen Lieferservices und vieles mehr.

Mit "Schleifen" erschien erst vor einem Monat der nächste Roman von Elias Hirschl, dieser ist mit über 400 Seiten deutlich umfangreicher ist, aber eher durchwachsene Kritiken erntete. Na, schaun mer mal! 

Mehr zu "Content" hier: 
taz
DER STANDARD
SWR
FM 4

Sonntag, 22. Februar 2026

Märzgefallene

Und weiter geht es mit meiner Nachlesung der wunderbaren historischen Krimi-Reihe um Gereon Rath im Berlin der Jahre 1929 bis 1938. Mit Teil 5 entführt Autor Volker Kutscher die Leserschaft ins Jahr 1933, die Vorgeschichte zu einer aufzuklärenden Mordserie liegt noch weiter zurück, im März 1917 während des Ersten Weltkriegs - somit ist auch der Titel "Märzgefallene" zu erklären.


Auf etwas mehr als 600 Seiten ist nicht nur Spannung garantiert, wie schon in den Vorgängerromanen wird auch auf einschneidende historische Ereignisse eingegangen beziehungsweise werden die bestens in die Geschichte eingebettet. Der Aufstieg des nationalsozialistischen Regimes mit Ausschaltung ihr nicht genehmer Politiker und Beamter, die Hatz auf jüdische Mitbürger, der Brand des Reichtags und zum Ende des Romans auch die Bücherverbrennung, bei der Werke von u.a. Erich Kästner oder Erich Maria Remarque in Flammenmeeren vernichtet wurden. 

Nebenbei spinnt der Autor die private (Liebes)Geschichte seines Titelhelden mit Charlotte "Charly" Ritter weiter, diese wird im Finish des wieder sehr gelungenen Werkes nun Charlotte Rath, einen Ziehsohn hat das Paar da übrigens auch schon längst. Ich freue mich auf Teil 6, der schon im immens hohen "Stapel der ungelesenen Bücher" auf seine Lektüre wartet und im Jahr 1934 die Geschichte weitererzählen wird.

Mehr zu "Märzgefallene":  Blog Kaffeehaussitzer - Blog booknerds

Teil 1 - 4: Der nasse Fisch - Der stumme Tod - Goldstein - Die Akte Vaterland 

Samstag, 14. Februar 2026

High Fidelity

Unglaubliche 30 Jahre ist es her, dass der grandiose Roman "High Fidelity" von Nick Hornby in deutscher Sprache erschien. 1996 veröffentlicht und im Frühsommer dieses Jahres habe ich ihn gelesen. Ach was, verschlungen!

Die Ausgabe mit dem schönen roten Cover, erschienen im Verlag "Kiepenheuer & Witsch" hat noch immer einen "Ehrenplatz" in meinem notorisch zu kleinen Bücherregal, übrigens direkt neben meiner Erstausgabe von "Fever Pitch", das seinerzeit zuerst mit dem deutschen Titel "Ballfieber" (mehr hier) erschien und ich nur wenige Tage nach "High Fidelity" verschlungen habe. 


Ich kann mich noch erinnern, dass mich die Lektüre sofort in den Bann zog, ein Blick auf die ersten Seiten weckt diese Reminiszenz sofort, Start mit einer ersten "Liste" - die "TOP FIVE meiner unvergeßlichsten Trennungen für die einsame Insel in chronologischer Reihenfolge". Die Hauptfigur des Romans, der Besitzer eines vom Zusperren bedrohten Plattengeschäfts (ja, damals war die Compact Disc auf Siegeszug) versucht sich gerade wieder an ein Leben als Single zu gewöhnen. Ein Wiederlesen mit diesem später auch erfolgreich verfilmten Werk (Kinofilm aus dem Jahr 2000 war ganz nett, die Amazon-Serie von 2020 ging bislang an mir vorbei) wäre nett. Ja, ich wäre gespannt, ob mich die rund 330 Seiten auch heute noch so begeistern würden wie im grandiosen Sommer 1996, als meine und die ganze Welt gefühlt noch viel besser, aber auf alle Fälle unbeschwerter war. 

Mehr zu "High Fidelity": Blog "Die Schreibmaschine" - DER SPIEGEL 

Sonntag, 18. Januar 2026

No Way Home

Mein bereits 18. Roman aus dem Schaffen von T.C. Boyle, der mich besonders mit seinen frühen Werken begeisterte, die in in der schönen Studentenzeit in ab Mitte der 1990-er-Jahre förmlich verschlungen habe. Letztes Jahr war ich mal wieder von einem Roman des US-Amerikaners recht begeistert, "Blue Skies" habe ich Anfang 2025 als Taschenbuch gelesen und als klar war, dass im gleichen Jahr bereits der nächste Roman zur Veröffentlichung ansteht, wusste ich, es wird mal wieder ein Hardcover! 



Boyle ist im deutschsprachigen Raum wohl noch populärer als in seiner Heimat, damit wäre zumindest die skurrile Situation erklärbar, dass "No Way Home" (so auch der deutschsprachige Titel) im Orginal erst heuer erscheint. Ich hatte das Vergnügen, am 19. November 2025 einer wunderbaren Veranstaltung im Wiener Konzerthaus beizuwohnen, dort las der deutsche Schauspieler Ben Becker grandios aus dem Buch und Boyle gab im Zwiegespräch seine interessanten Gedanken zum Besten.

"No Way Home", ein Weihnachtsgeschenk übrigens, habe kurz nach Dreikönig schließlich ich in Wien begonnen, fast 100 Seiten im Flieger nach Alicante gelesen und schlussendlich an drei Abenden im Rapid-Trainingslager an der Costa Blanca bei Benidorm finalisiert. Der Roman kommt nicht an die genialen Werke aus der "Frühzeit" des Autors heran, trotzdem haben mich die knapp 400 Seiten mehr als gut unterhalten. Eher untypisch, dass Boyle eine toxische Dreierbeziehung in den Mittelpunkt der Handlung stellt, aber dafür kommt das für ihn (und uns alle) wichtige Theme Klimawandel (großteils ist die Story in Nevada angesiedelt) nicht zu kurz, detto die gesellschaftliche Spaltung in den USA unter dem Trump-Regime. 

Mehr zu "No Way Home" gibt es u.a. hier:
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